Das vierte Buch Mose (Numeri)1Zählung der Männer für den Heerbann(vgl. Kap 26,2-51)
¶1Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai in der Stiftshütte
am ersten Tage des zweiten Monats im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägyptenland gezogen waren, und sprach:
2Nehmt die Summe der ganzen Gemeinde der Israeliten auf nach ihren Geschlechtern und
Sippen und Namen, alles, was männlich ist, Kopf für Kopf,
3von zwanzig Jahren an und darüber, was wehrfähig ist in Israel. Ihr sollt sie zählen nach ihren Heerscharen, du und Aaron.
4Und es soll euch beistehen je ein Mann von jedem Stamm, nämlich das Haupt seiner Sippen.
5Dies sind aber die Namen der Männer, die euch beistehen sollen: von Ruben: Elizur, der Sohn Schedëurs;
6von Simeon: Schelumīl, der Sohn Zurischaddais;
7von Juda:
Nachschon, der Sohn Amminadabs;
8von Issachar: Netanel, der Sohn Zuars;
9von Sebulon: Eliab, der Sohn Helons;
10von den Söhnen Josefs: von Ephraim:
Elischama, der Sohn Ammihuds; und von
Manasse: Gamlīl, der Sohn Pedazurs;
11von Benjamin: Abidan, der Sohn des Gidoni;
12von Dan: Ahīser, der Sohn Ammischaddais;
13von Asser: Pagīl, der Sohn Ochrans;
14von Gad: Eljasaf, der Sohn Deguëls;
15von Naftali: Ahira, der Sohn Enans.
16Das sind die Berufenen aus der Gemeinde, die Fürsten unter den Stämmen ihrer Väter, die da Häupter über die Tausende in Israel waren.
¶17Und Mose und Aaron nahmen diese Männer zu sich, wie sie da mit Namen genannt sind, 18und versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tage des zweiten Monats, und sie ließen sich einschreiben nach ihren Geschlechtern und Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, Kopf für Kopf, 19wie der HERR es Mose geboten hatte. So zählte er sie in der Wüste Sinai. 20Die Söhne Rubens, des ersten Sohnes Israels, nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, Kopf für Kopf, alles, was männlich war, von zwanzig Jahren an und darüber, was wehrfähig war, 21so viele ihrer vom Stamm Ruben gezählt wurden, waren 46 500. 22Die Söhne Simeon nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, Kopf für Kopf, alles, was männlich war, von zwanzig Jahren an und darüber, was wehrfähig war, 23so viele ihrer vom Stamm Simeon gezählt wurden, waren 59 300. 24Die Söhne Gad nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 25so viele ihrer vom Stamm Gad gezählt wurden, waren 45 650. 26Die Söhne Juda nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 27so viele ihrer vom Stamm Juda gezählt wurden, waren 74 600. 28Die Söhne Issachar nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 29so viele ihrer vom Stamm Issachar gezählt wurden, waren 54 400. 30Die Söhne Sebulon nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 31so viele ihrer vom Stamm Sebulon gezählt wurden, waren 57 400. 32Die Söhne Josef: die Söhne Ephraim nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 33so viele ihrer vom Stamm Ephraim gezählt wurden, waren 40 500; 34und die Söhne Manasse nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 35so viele ihrer vom Stamm Manasse gezählt wurden, waren 32 200. 36Die Söhne Benjamin nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 37so viele ihrer vom Stamm Benjamin gezählt wurden, waren 35 400. 38Die Söhne Dan nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 39so viele ihrer vom Stamm Dan gezählt wurden, waren 62 700. 40Die Söhne Asser nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 41so viele ihrer vom Stamm Asser gezählt wurden, waren 41 500. 42Die Söhne Naftali nach ihrer Abstammung und ihren Geschlechtern, ihren Sippen und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war, 43so viele ihrer vom Stamm Naftali gezählt wurden, waren 53 400.
¶44Dies sind die Männer, die Mose zählte mit Aaron und den 
zwölf Fürsten Israels, von denen jeder seinen Sippen vorstand.
45Und die Summe der Israeliten nach ihren Sippen, von zwanzig Jahren an und darüber, alles, was wehrfähig war in Israel,
46war 
603 550.
47Die aber Leviten waren nach dem Stamm ihrer Väter, wurden nicht mit darunter gezählt.
¶48Und der HERR redete mit Mose und sprach:
49Den 
Stamm Levi sollst du nicht zählen noch seine Summe aufnehmen unter die Israeliten,
50sondern du sollst sie zum Dienst bestellen an der Wohnung des Gesetzes, an all ihrem Gerät und allem, was dazu gehört. Sie
sollen die Wohnung tragen und alle Geräte und sollen sie in ihre Obhut nehmen und
um die Wohnung her sich lagern.
51Und wenn man weiterzieht, so sollen die Leviten die Wohnung abbrechen. Wenn aber das Heer sich lagert, sollen sie die Wohnung aufschlagen. Und 
wenn ein Fremder sich naht, so soll er sterben.
52Die Israeliten sollen sich lagern, ein jeder in seinem Lager und bei dem Banner seiner Heerschar.
53Aber die Leviten sollen sich um die Wohnung des Gesetzes her lagern, damit nicht ein 





Zorn über die Gemeinde der Israeliten komme. So sollen die Leviten ihren Dienst versehen an der Wohnung des Gesetzes.
54Und die Israeliten taten alles, wie der HERR es Mose geboten hatte.
2Ordnung der Stämme im Lager und unterwegs
¶1Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
2Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.
¶3Nach Osten soll sich lagern das Banner des Lagers Juda mit seinen Heerscharen: sein Fürst Nachschon, der Sohn Amminadabs, 4und sein Heer, 74 600 Mann. 5Neben ihm soll sich lagern der Stamm Issachar: sein Fürst Netanel, der Sohn Zuars, 6und sein Heer, 54 400 Mann. 7Dazu der Stamm Sebulon: sein Fürst Eliab, der Sohn Helons, 8und sein Heer, 57 400 Mann - 9so daß alle, die ins Lager Juda gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 186 400 Mann. Und die sollen vornean ziehen.
¶10Nach Süden soll sein das Banner des Lagers Ruben mit seinen Heerscharen: sein Fürst Elizur, der Sohn Schedëurs, 11und sein Heer, 46 500 Mann. 12Neben ihm soll sich lagern der Stamm Simeon: sein Fürst Schelumīl, der Sohn Zurischaddais, 13und sein Heer, 59 300 Mann. 14Dazu der Stamm Gad: sein Fürst Eljasaf, der Sohn Deguëls, 15und sein Heer, 45 650 Mann - 16so daß alle, die ins Lager Ruben gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 151 450 Mann. Und sie sollen die zweiten beim Auszug sein.
¶17Danach
soll die Stiftshütte aufbrechen mit dem Lager der Leviten, in der Mitte zwischen den andern Lagern; und wie sie lagern, so sollen sie auch ausziehen, ein jeder an seinem Platz unter seinem Banner.
¶18Nach Westen soll sein das Banner des Lagers Ephraim mit seinen Heerscharen: sein Fürst soll sein Elischama, der Sohn Ammihuds, 19und sein Heer, 40 500 Mann. 20Neben ihm soll sich lagern der Stamm Manasse: sein Fürst Gamlīl, der Sohn Pedazurs, 21und sein Heer, 32 200 Mann. 22Dazu der Stamm Benjamin: sein Fürst Abidan, der Sohn des Gidoni, 23und sein Heer, 35 400 Mann - 24so daß alle, die ins Lager Ephraim gehören, seien nach ihren Heerscharen zusammen 108 100 Mann. Und sie sollen die dritten beim Auszug sein.
¶25Nach Norden soll sein das Banner des Lagers Dan mit seinen Heerscharen: sein Fürst Ahīser, der Sohn Ammischaddais, 26und sein Heer, 62 700 Mann. 27Neben ihm soll sich lagern der Stamm Asser: sein Fürst Pagīl, der Sohn Ochrans, 28und sein Heer, 41 500 Mann. 29Dazu der Stamm Naftali: sein Fürst Ahira, der Sohn Enans, 30und sein Heer, 53 400 Mann - 31so daß alle, die ins Lager Dan gehören, seien zusammen 157 600 Mann. Und sie sollen die letzten sein beim Auszug mit ihrem Banner.
¶32Dies ist die Summe der Israeliten nach ihren Sippen, Lagern und Heerscharen:
603 550 Mann.
33Aber
die Leviten wurden unter den Israeliten nicht mitgezählt, wie der HERR es Mose geboten hatte.
34Und die Israeliten taten alles, wie der HERR es Mose geboten hatte; wie sie bei ihren Bannern lagerten, so zogen sie aus, ein jeder bei seinem Geschlecht und seiner Sippe.
3Aarons Familie. Amt der Leviten
¶1Dies ist das Geschlecht Aarons und Moses zu der Zeit, da der HERR mit Mose redete auf dem Berge Sinai.
2Und dies sind die Namen der Söhne Aarons: Der Erstgeborene Nadab, danach Abihu, Eleasar und Itamar.
3Das sind die Namen der Söhne Aarons, die
zu Priestern gesalbt waren und denen man die Hände füllte zum Priestertum.
4Aber
Nadab und Abihu starben vor dem HERRN, als sie fremdes Feuer opferten vor dem HERRN in der Wüste Sinai, und sie hatten keine Söhne. Eleasar aber und Itamar versahen Priesterdienst unter ihrem Vater Aaron.
¶5Und der HERR redete mit Mose und sprach:
6Bringe den Stamm Levi herzu und stelle sie vor den Priester Aaron, daß sie ihm dienen.
7Sie sollen
den Dienst für ihn und für die ganze Gemeinde versehen vor der Stiftshütte und so
ihr Amt bei der Wohnung ausüben
8und sollen alles Gerät der Stiftshütte in ihre Obhut nehmen und den Dienst für die Israeliten versehen und ihr Amt bei der Wohnung ausüben.
9Und du sollst die Leviten dem Aaron und seinen Söhnen übergeben als Gabe der Israeliten.
10Aaron aber und seine Söhne sollst du bestellen, daß sie auf ihr Priesteramt achthaben.
Wenn ein Fremder sich naht, so soll er sterben.
¶11Und der HERR redete mit Mose und sprach:
12Siehe, ich habe die
Leviten genommen aus den Israeliten statt aller
Erstgeburt, die den Mutterschoß durchbricht in Israel, so daß die Leviten mir gehören sollen.
13Denn die Erstgeburten sind mein. An dem Tage, da ich alle Erstgeburt schlug in Ägyptenland, da heiligte ich mir alle Erstgeburt in Israel, vom Menschen an bis auf das Vieh, daß sie mir gehören sollen. Ich bin der HERR.
Die Geschlechter der Leviten und ihr Dienst
¶14Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai und sprach:
15Zähle die Söhne Levi nach ihren Sippen und Geschlechtern, alles, was männlich ist, einen Monat alt und darüber.
16Also zählte sie Mose nach dem Wort des HERRN, wie er ihm geboten hatte.
¶17Und dies waren die Söhne Levis mit Namen:
Gerschon,
Kehat und Merari.
18Die Namen aber der Söhne Gerschons nach ihren Geschlechtern waren: Libni und Schimi.
19Die Söhne Kehats nach ihren Geschlechtern waren: Amram, Jizhar, Hebron und Usīl.
20Die Söhne Meraris nach ihren Geschlechtern waren: Machli und Muschi. Das sind die Geschlechter Levis nach ihren Sippen.
21Dies sind die Geschlechter von Gerschon: die Libniter und die Schimiter.
22Ihre Zahl war 7500, alles, was männlich war, einen Monat alt und darüber.
23Und die Geschlechter der Gerschoniter sollen sich lagern hinter der Wohnung nach Westen.
24Ihr Fürst sei Eljasaf, der Sohn Laëls.
25Und sie sollen an der Stiftshütte in Obhut nehmen die Wohnung und das Zelt und seine Decken und den Vorhang in der Tür der Stiftshütte,
26die Umhänge am Vorhof und den Vorhang in der Tür des Vorhofs, der die Wohnung und den Altar umgibt, und ihre Seile und was sonst zu ihrem Amt gehört.
¶27Dies sind die Geschlechter von Kehat: die Amramiter, die Jizhariter, die Hebroniter und die Usīliter,
28alles, was männlich war, einen Monat alt und darüber, an Zahl 8600, die den Dienst am Heiligtum versehen.
29Die Geschlechter der Söhne Kehat sollen sich lagern an der Seite der Wohnung nach Süden.
30Ihr Fürst sei
Elizafan, der Sohn Usīls.
31Und sie sollen in Obhut nehmen die Lade, den Tisch, den Leuchter, die Altäre und alle Geräte des Heiligtums, an denen sie dienen, und den Vorhang und was sonst zu ihrem Amt gehört.
32Aber der Fürst über alle Fürsten der Leviten soll Eleasar sein, der Sohn Aarons, des Priesters, zur Aufsicht über die, welche den Dienst am Heiligtum versehen.
¶33Dies sind die Geschlechter Meraris: die Machliter und die Muschiter, 34die an Zahl waren 6200, alles, was männlich war, einen Monat alt und darüber. 35Ihr Fürst sei Zurīl, der Sohn Abihajils. Sie sollen sich lagern an der Seite der Wohnung nach Norden. 36Und ihr Amt soll sein, in Obhut zu nehmen die Bretter und Riegel und Säulen und Füße der Wohnung und alle ihre Geräte und was sonst zu ihrem Amt gehört, 37dazu die Säulen um den Vorhof mit ihren Füßen und Pflöcken und Seilen. 38Aber vor der Wohnung, vor der Stiftshütte, nach Osten sollen sich lagern Mose und Aaron und seine Söhne, daß sie auf das Heiligtum achthaben für die Israeliten. Wenn sich ein Fremder naht, so soll er sterben. 39Alle Leviten zusammen, die Mose mit Aaron zählte nach ihren Geschlechtern nach dem Wort des HERRN, alles, was männlich war, einen Monat alt und darüber, waren 22 000.
Die Auslösung der Erstgeburten
¶40Und der HERR sprach zu Mose: Zähle alle Erstgeburt, was männlich ist unter den Israeliten, einen Monat alt und darüber, und nimm die Zahl ihrer Namen auf.
41Und du sollst mir - denn ich bin der HERR -
die Leviten aussondern statt aller Erstgeburt der Israeliten und das Vieh der Leviten statt aller Erstgeburt unter dem Vieh der Israeliten.
42Und Mose zählte, wie ihm der HERR geboten hatte, alle Erstgeburt unter den Israeliten,
43und die Zahl der Namen aller männlichen Erstgeburt, einen Monat alt und darüber, betrug 22 273.
¶44Und der HERR redete mit Mose und sprach: 45Nimm die Leviten statt aller Erstgeburt unter den Israeliten und das Vieh der Leviten statt ihres Viehs, daß die Leviten mir gehören sollen. Ich bin der HERR. 46Aber als Lösegeld für die 273 Erstgeburten der Israeliten, die die Zahl der Leviten übersteigen, 47sollst du fünf Lot Silber erheben für jeden Kopf. Nach dem Gewicht, wie es am Heiligtum gilt, sollst du sie erheben, das Lot zu zwanzig Gramm. 48Und du sollst das Silber für die, welche überzählig sind unter ihnen, Aaron und seinen Söhnen als Lösegeld geben. 49Da nahm Mose das Lösegeld von denen, die die Zahl der Leviten überstiegen. 50Von den Erstgeborenen der Israeliten nahm er 1365 Lot Silber nach dem Gewicht, wie es am Heiligtum gilt, 51und gab's Aaron und seinen Söhnen nach dem Wort des HERRN, wie der HERR es Mose geboten hatte.
4Der Dienst der Leviten beim Aufbruch des Lagers
¶1Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
2Nimm die Summe der Söhne Kehat aus den Söhnen Levi auf nach ihren Geschlechtern und Sippen,
3von 
dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste Jahr, alle, die zum Dienst kommen, daß sie ihre Arbeit tun an der Stiftshütte.
4Dies soll aber das Amt der Söhne Kehat an der Stiftshütte sein: der Dienst am Hochheiligen.
5Wenn das Heer aufbricht, so sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den inneren Vorhang abnehmen und die Lade mit dem Gesetz damit umhüllen
6und darauf eine Decke von Dachsfellen legen und oben darauf eine ganz blaue Decke breiten und ihre Stangen durchstecken
7und über den Schaubrottisch auch eine blaue Decke breiten und darauf legen die Schüsseln und Löffel, die Schalen und Kannen des Trankopfers, und das Schaubrot soll darauf liegen.
8Und sie sollen darüber breiten eine scharlachrote Decke und sie mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und seine Stangen durchstecken
9und sollen eine blaue Decke nehmen und damit umhüllen den
Leuchter und seine Lampen mit seinen Lichtscheren und Pfannen und allen Ölgefäßen, die zum Dienst gehören,
10und sollen um das alles eine Decke von Dachsfellen tun und sollen es auf Tragstangen legen.
11Ebenso sollen sie auch über den
goldenen Altar eine blaue Decke breiten und sie bedecken mit einer Decke von Dachsfellen und seine Stangen durchstecken.
12Alle Geräte, womit sie Dienst tun im Heiligtum, sollen sie nehmen und in eine blaue Decke tun und sie mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und auf Tragstangen legen.
13Sie sollen auch die Asche vom Altar fegen und eine Decke von rotem Purpur über ihn breiten
14und alle seine Geräte darauf legen, womit sie an ihm Dienst tun: Kohlenpfannen, Gabeln, Schaufeln, Becken, alle Geräte des Altars; und sollen darüber breiten eine Decke von Dachsfellen und seine Stangen durchstecken.
15Wenn nun Aaron und seine Söhne beim Aufbruch des Heeres dies alles ausgerichtet und das Heilige und all sein Gerät bedeckt haben, dann sollen die Söhne Kehat kommen,
um es zu tragen.
Sie sollen aber das Heilige selbst nicht anrühren, daß sie nicht sterben. Dies ist es, was die Söhne Kehat von der Stiftshütte zu tragen haben.
16Und Eleasar, dem Sohn Aarons, des Priesters, ist anvertraut das Öl zum Licht und die Spezerei zum Räucherwerk und das tägliche Speisopfer und das Salböl und die Aufsicht über die ganze Wohnung und alles, was darin ist an heiligem Gerät.
17Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
18Ihr sollt den Stamm der Geschlechter der Kehatiter nicht zugrunde gehen lassen unter den Leviten,
19sondern das sollt ihr mit ihnen tun, damit sie leben und nicht sterben, wenn sie dem Hochheiligen nahen: Aaron und seine Söhne sollen hineingehen und einen jeden anstellen zu seinem Amt und seiner Traglast.
20Sie aber sollen nicht selbst hineingehen, auch nur einen Augenblick
das Heilige zu schauen, daß sie nicht sterben.
¶21Und der HERR redete mit Mose und sprach:
22Nimm auch die Summe der Söhne Gerschon auf nach ihren Sippen und Geschlechtern,
23von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste Jahr, und stelle alle, die zum Dienst kommen, an, daß sie ihr Amt ausüben an der Stiftshütte.
24Dies soll aber das Amt der Geschlechter der Gerschoniter sein, was sie tun und tragen sollen:
25Sie sollen die Teppiche der Wohnung, der Stiftshütte, tragen, ihre Decke und die Decke von Dachsfellen, die obendrüber ist, und den Vorhang in der Tür der Stiftshütte
26und die Umhänge des Vorhofs und den Vorhang in der Tür des Tors am Vorhof, der die Wohnung und den Altar umgibt, und ihre Seile und alle Geräte ihres Dienstes und alles, was zu ihrem Amt gehört.
27Nach dem Wort Aarons und seiner Söhne soll aller Dienst der Söhne Gerschon geschehen, alles, was sie tragen und tun sollen, und ihr sollt zusehen, daß sie alles ausrichten, was sie zu tragen haben.
28Das soll das Amt der Geschlechter der Gerschoniter sein an der Stiftshütte, und ihr Dienst soll geschehen
unter der Leitung Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.
¶29Die Söhne Merari nach ihren Geschlechtern und Sippen sollst du auch bestellen, 30von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste Jahr, alle, die zum Dienst kommen, daß sie ihr Amt ausüben an der Stiftshütte. 31Dies alles soll ihr Dienst an der Stiftshütte sein, daß sie tragen die Bretter der Wohnung und ihre Riegel und Säulen und Füße, 32dazu die Säulen um den Vorhof und ihre Füße und Pflöcke und Seile mit allen ihren Geräten, ganz wie es ihr Amt erfordert. Und ihr sollt ihnen die einzelnen Geräte zuweisen, die sie zu tragen haben. 33Das sei das Amt der Geschlechter der Söhne Merari, alles, was sie ausrichten sollen an der Stiftshütte unter der Leitung Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.
¶34Und Mose und Aaron samt den Fürsten der Gemeinde zählten die Kehatiter nach ihren Geschlechtern und Sippen, 35von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste, alle, die zum Dienst kamen, daß sie ihr Amt ausübten an der Stiftshütte. 36Und ihre Summe war 2750. 37Das ist die Summe der Geschlechter der Kehatiter, aller, die zu dienen hatten an der Stiftshütte und die Mose und Aaron zählten nach dem Wort des HERRN, das durch Mose ergangen war.
¶38Die Söhne Gerschon wurden auch gezählt nach ihren Geschlechtern und Sippen, 39von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste, alle, die zum Dienst kamen, daß sie ihr Amt an der Stiftshütte ausübten. 40Und ihre Summe war 2630. 41Das ist die Summe der Geschlechter der Söhne Gerschon, aller, die zu dienen hatten an der Stiftshütte und die Mose und Aaron zählten nach dem Wort des HERRN.
¶42Die Söhne Merari wurden auch gezählt nach ihren Geschlechtern und Sippen, 43von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste, alle, die zum Dienst kamen, daß sie ihr Amt an der Stiftshütte ausübten. 44Und ihre Summe war 3200. 45Das ist die Summe der Geschlechter der Söhne Merari, die Mose und Aaron zählten nach dem Wort des HERRN, das durch Mose ergangen war.
¶46Die Summe aller Leviten, die Mose und Aaron samt den Fürsten Israels zählten nach ihren Geschlechtern und Sippen, 47von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste, aller, die zum Dienst kamen, daß sie ihr Amt ausübten an der Stiftshütte und Lasten trügen, 48war 8580. 49Sie wurden bestellt nach dem Wort des HERRN, das durch Mose ergangen war, ein jeder zu seinem Amt und seiner Traglast, wie der HERR es Mose geboten hatte.
5Verfahren bei Unreinheit, bei Versündigung und bei Verdacht von Ehebruch
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2Gebiete den Israeliten, daß sie
aus dem Lager schicken alle Aussätzigen und
alle, die Eiterfluß haben und
die an Toten unrein geworden sind.
3Männer wie Frauen sollt ihr
hinausschicken vor das Lager, daß sie nicht das Lager unrein machen, darin
ich unter euch wohne.
4Und die Israeliten taten so und schickten sie hinaus vor das Lager, wie der HERR zu Mose geredet hatte.
¶5Und der HERR redete mit Mose und sprach:
6
Sage den Israeliten: Wenn ein Mann oder eine Frau irgendeine Sünde gegen einen Menschen tut und sich damit an dem HERRN versündigt, so liegt eine Schuld auf ihnen.
7Und sie sollen ihre Sünde bekennen, die sie getan haben, und sollen ihre Schuld voll erstatten und darüber hinaus den fünften Teil dazutun und dem geben, an dem sie sich verschuldet haben.
8Ist aber niemand da, dem man's erstatten kann, so soll man's dem HERRN geben für den Priester zusammen mit dem Widder der Versöhnung, mit dem der Priester für ihn die Sühnung vollzieht.
9Desgleichen sollen alle Abgaben von allen heiligen Gaben der Israeliten, die sie dem Priester bringen, dem Priester gehören.
10Und was jemand heiligt, das soll auch dem Priester gehören; und was jemand dem Priester gibt, das soll ihm auch gehören.
¶11Und der HERR redete mit Mose und sprach:
12Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn irgendeines Mannes Frau ihm untreu wird und sich an ihm versündigt
13und jemand bei ihr liegt und es bliebe dem Mann verborgen und es würde nicht entdeckt, daß sie unrein geworden ist, und es ist kein Zeuge wider sie da, denn sie ist nicht dabei ergriffen worden,
14und der Geist der Eifersucht kommt über ihn, daß er auf seine Frau eifersüchtig wird, sie sei unrein oder nicht unrein:
15so soll der Mann sie zum Priester bringen und ein Opfer ihretwegen darbringen, ein Zehntel Scheffel Gerstenmehl, und er soll kein Öl darauf gießen noch Weihrauch darauf tun. Denn es ist ein Eifersuchtsopfer, ein Erinnerungsopfer, das Schuld ans Licht bringt.
16Und der Priester soll sie heranführen und vor den HERRN stellen
17und heiliges Wasser nehmen in ein irdenes Gefäß und Staub vom Boden der Stiftshütte ins Wasser tun.
18Und er soll die Frau vor den HERRN stellen und ihr Haupthaar lösen und das Erinnerungsopfer, das ein Eifersuchtsopfer ist, auf ihre Hand legen. Und der Priester soll in seiner Hand das bittere, fluchbringende Wasser haben
19und soll die Frau beschwören und zu ihr sagen: Hat kein Mann bei dir gelegen und bist du deinem Mann nicht untreu geworden, daß du dich unrein gemacht hast, so soll dir dies bittere, fluchbringende Wasser nicht schaden.
20Wenn du aber deinem Mann untreu geworden bist, daß du unrein wurdest, und hat jemand bei dir gelegen außer deinem Mann, -
21so soll der Priester mit einem Verwünschungsschwur die Frau beschwören und zu ihr sagen: Der HERR mache deinen Namen zum Fluch und zur Verwünschung unter deinem Volk, dadurch, daß der HERR deine Hüfte schwinden und deinen Bauch schwellen läßt.
22So gehe nun das fluchbringende Wasser in deinen Leib, daß dein Bauch schwelle und deine Hüfte schwinde! Und die Frau soll sagen: Amen! Amen!
23Dann soll der Priester diese Flüche auf einen Zettel schreiben und mit dem bitteren Wasser abwaschen
24und soll der Frau von dem
bitteren, fluchbringenden Wasser zu trinken geben. Und wenn das fluchbringende, bittere Wasser in sie gegangen ist,
25soll der Priester von ihrer Hand das Eifersuchtsopfer nehmen und als Speisopfer vor dem HERRN schwingen und auf dem Altar opfern, nämlich:
26er soll eine Handvoll vom Speisopfer nehmen als Gedenkopfer und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen und danach der Frau das Wasser zu trinken geben.
27Und wenn sie das Wasser getrunken hat und unrein ist und sich an ihrem Mann versündigt hat, so wird das fluchbringende Wasser in sie gehen und ihr zum Verderben werden, daß ihr der Bauch schwellen und die Hüfte schwinden wird, und es wird die Frau zum Fluch werden unter ihrem Volk.
28Hat sich aber eine solche Frau nicht unrein gemacht, sondern ist sie rein, so wird's ihr nicht schaden, und sie kann schwanger werden.
¶29Das also ist das Eifersuchtsgesetz: Wenn eine Frau ihrem Mann untreu ist und unrein wird 30oder wenn der Geist der Eifersucht über einen Mann kommt und er auf seine Frau eifersüchtig wird, so stelle er sie vor den HERRN, und der Priester tue mit ihr alles nach diesem Gesetz. 31Und der Mann soll frei sein von Schuld; aber die Frau soll ihre Schuld tragen.
6Das Gesetz über die Gottgeweihten
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn jemand, Mann oder Frau, das besondere Gelübde tut, sich dem HERRN zu weihen,
3so soll er sich 
des Weins und starken Getränkes enthalten; Würzwein und starken Würztrank soll er auch nicht trinken, auch nichts, was aus Weinbeeren gemacht wird; er soll weder frische noch gedörrte Weinbeeren essen.
4Solange sein Gelübde währt, soll er nichts essen, was man vom Weinstock nimmt, von den unreifen bis zu den überreifen Trauben.
5Solange die Zeit seines Gelübdes währt, soll kein
Schermesser über sein Haupt fahren. Bis die Zeit um ist, für die er sich dem HERRN geweiht hat, ist er heilig und soll das Haar auf seinem Haupt frei wachsen lassen.
6Während der ganzen Zeit, für die er sich dem HERRN geweiht hat, soll er zu keinem Toten gehen.
7Er soll sich auch
nicht unrein machen beim Tode seines Vaters, seiner Mutter, seines Bruders oder seiner Schwester; denn das Gelübde seines Gottes ist auf seinem Haupt.
8Während der ganzen Zeit seines Gelübdes soll er dem HERRN heilig sein.
9Wenn aber jemand neben ihm plötzlich stirbt und dadurch sein geweihtes Haupt unrein wird, so soll er sein Haupt scheren an dem Tage, da er wieder rein wird, das ist
am siebenten Tage.
10Und am achten Tage soll er
zwei Turteltauben oder zwei andere Tauben zum Priester bringen vor die Tür der Stiftshütte.
11Und der Priester soll die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer darbringen und ihn entsühnen, weil er sich an einem Toten verunreinigt und dadurch versündigt hat. Dann soll er sein Haupt an demselben Tage von neuem heiligen,
12daß er sich dem HERRN weihe für die Zeit seines Gelübdes. Und er soll ein einjähriges Schaf bringen als Schuldopfer. Aber die vorigen Tage sollen umsonst gewesen sein, weil sein geweihtes Haupt unrein geworden war.
¶13Dies ist das Gesetz des Gottgeweihten: Wenn die Zeit seines Gelübdes um ist, so soll man ihn vor die Tür der Stiftshütte führen.
14Und er soll dem HERRN sein Opfer bringen, ein einjähriges Schaf ohne Fehler als Brandopfer und ein einjähriges Schaf ohne Fehler als Sündopfer und einen Widder ohne Fehler als Dankopfer
15und einen Korb mit ungesäuerten Kuchen von feinstem Mehl, mit Öl vermengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, und was dazu gehört an Speisopfern und Trankopfern.
16Und der Priester soll's vor den HERRN bringen und soll sein Sündopfer und sein Brandopfer zurichten.
17Und den Widder soll er dem HERRN als Dankopfer zurichten samt dem Korbe mit dem ungesäuerten Brot und soll auch sein Speisopfer und sein Trankopfer darbringen.
18Und der Geweihte
soll sein geweihtes Haupt scheren vor der Tür der Stiftshütte und soll sein geweihtes Haupthaar nehmen und aufs Feuer werfen, das unter dem Dankopfer brennt.
19Und der Priester soll eine gekochte Vorderkeule von dem Widder nehmen und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungesäuerten Fladen und soll's dem Geweihten auf seine Hände legen, nachdem er sein geweihtes Haar abgeschoren hat.
20Und
der Priester soll's vor dem HERRN schwingen. Das ist der heilige Anteil für den Priester samt der Brust des Schwingopfers und der Keule des Hebopfers. Danach darf der Geweihte Wein trinken.
¶21Das ist das Gesetz des Gottgeweihten, der sein Opfer dem HERRN gelobt hat, wegen seines Gelübdes, abgesehen von dem, was er sonst noch vermag. Wie er gelobt hat, soll er tun nach dem Gesetz seines Gelübdes.
Der priesterliche Segen
¶22Und der HERR redete mit Mose und sprach:
23Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie 
segnet:
24
Der HERR segne dich und
behüte dich;
25der HERR
lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir
gnädig;
26der HERR hebe sein
Angesicht über dich und gebe dir 
Frieden.
27Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, daß ich sie segne.
7Weihegaben der Stammesfürsten zur Einweihung der Stiftshütte
¶1Und als Mose die Wohnung aufgerichtet und sie gesalbt und geheiligt hatte mit all ihrem Gerät, dazu auch den Altar mit all seinem Gerät gesalbt und geheiligt hatte,
2da opferten die Fürsten Israels, die Häupter waren in ihren Sippen; denn sie waren die Fürsten unter den Stämmen und standen über denen, die gezählt waren.
3Und sie brachten ihre Gabe vor den HERRN: sechs bedeckte Wagen und zwölf Rinder, je einen Wagen für zwei Fürsten und je einen Stier für einen Fürsten, und sie brachten sie vor die Wohnung.
¶4Und der HERR sprach zu Mose:
5Nimm's von ihnen für den Dienst an der Stiftshütte und gib's den Leviten, einem jeden für seinen Dienst.
6Da nahm Mose die Wagen und Rinder und gab sie den Leviten.
7Zwei Wagen und vier Rinder gab er den Söhnen Gerschon für ihren Dienst.
8Und vier Wagen und acht Rinder gab er den Söhnen Merari für ihren Dienst unter der Leitung
Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.
9Den Söhnen Kehat aber gab er nichts, weil sie den Dienst am Heiligtum hatten und es
auf ihren Schultern tragen mußten.
¶10Und die Fürsten opferten zur Einweihung des Altars an dem Tage, da er gesalbt wurde, und opferten ihre Gabe vor dem Altar.
11Und der HERR sprach zu Mose: Laß an jedem Tag je einen 
Fürsten sein Opfer bringen zur Einweihung des Altars.
12Am ersten Tage opferte seine Gabe Nachschon, der Sohn Amminadabs, vom Stamme Juda.
13Und seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer,
14dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk,
15ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer,
16ein Ziegenbock zum Sündopfer,
17und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Nachschons, des Sohnes Amminadabs.
¶18Am zweiten Tage opferte Netanel, der Sohn Zuars, der Fürst Issachars. 19Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 20dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 21ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 22ein Ziegenbock zum Sündopfer, 23und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Netanels, des Sohnes Zuars.
¶24Am dritten Tage der Fürst der Söhne Sebulon, Eliab, der Sohn Helons. 25Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 26dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 27ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 28ein Ziegenbock zum Sündopfer, 29und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Eliabs, des Sohnes Helons. 30Am vierten Tage der Fürst der Söhne Ruben, Elizur, der Sohn Schedëurs. 31Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 32dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 33ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 34ein Ziegenbock zum Sündopfer, 35und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Elizurs, des Sohnes Schedëurs.
¶36Am fünften Tage der Fürst der Söhne Simeon, Schelumīl, der Sohn Zurischaddais. 37Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 38dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 39ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 40ein Ziegenbock zum Sündopfer, 41und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Schelumīls, des Sohnes Zurischaddais.
¶42Am sechsten Tage der Fürst der Söhne Gad, Eljasaf, der Sohn Deguëls. 43Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 44dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 45ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 46ein Ziegenbock zum Sündopfer, 47und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Eljasafs, des Sohnes Deguëls.
¶48Am siebenten Tage der Fürst der Söhne Ephraim, Elischama, der Sohn Ammihuds. 49Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 50dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 51ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 52ein Ziegenbock zum Sündopfer, 53und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Elischamas, des Sohnes Ammihuds.
¶54Am achten Tage der Fürst der Söhne Manasse, Gamlīl, der Sohn Pedazurs. 55Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 56dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 57ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 58ein Ziegenbock zum Sündopfer, 59und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Gamlīls, des Sohnes Pedazurs.
¶60Am neunten Tage der Fürst der Söhne Benjamin, Abidan, der Sohn des Gidoni. 61Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 62dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 63ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 64ein Ziegenbock zum Sündopfer, 65und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Abidans, des Sohnes des Gidoni.
¶66Am zehnten Tage der Fürst der Söhne Dan, Ahīser, der Sohn Ammischaddais. 67Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 68dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 69ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 70ein Ziegenbock zum Sündopfer, 71und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Ahīsers, des Sohnes Ammischaddais.
¶72Am elften Tage der Fürst der Söhne Asser, Pagīl, der Sohn Ochrans. 73Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 74dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 75ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 76ein Ziegenbock zum Sündopfer, 77und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Pagīls, des Sohnes Ochrans.
¶78Am zwölften Tage der Fürst der Söhne Naftali, Ahira, der Sohn Enans. 79Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Gewicht des Heiligtums, beide voll feinstem Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer, 80dazu ein goldener Löffel, zehn Lot schwer, voll Räucherwerk, 81ein junger Stier, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Brandopfer, 82ein Ziegenbock zum Sündopfer, 83und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe. Das ist die Gabe Ahiras, des Sohnes Enans.
¶84Das war die Gabe der Fürsten Israels zur Einweihung des Altars zur Zeit, da er gesalbt wurde: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Schalen, zwölf goldene Löffel, 85jede Schüssel hundertdreißig Lot Silber und jede Schale siebzig Lot schwer. Die Summe des Silbers aller Gefäße betrug zweitausendvierhundert Lot nach dem Gewicht des Heiligtums. 86Und von den zwölf goldenen Löffeln voll Räucherwerk hatte jeder zehn Lot nach dem Gewicht des Heiligtums, so daß die Summe des Goldes der Löffel hundertzwanzig Lot betrug. 87Die Summe der Tiere zum Brandopfer war zwölf junge Stiere, zwölf Widder, zwölf einjährige Schafe samt ihren Speisopfern und zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer. 88Und die Summe der Tiere zum Dankopfer war vierundzwanzig junge Stiere, sechzig Widder, sechzig Böcke, sechzig einjährige Schafe. Das war die Einweihung des Altars, als er gesalbt wurde.
¶89Und als Mose in die Stiftshütte ging, um mit Ihm zu reden, da hörte er die Stimme zu sich reden von dem
Gnadenthron, der auf der Lade mit dem Gesetz war, zwischen den beiden Cherubim; und 

Er redete zu ihm.
8Von dem goldenen Leuchter
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2
Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollst du sie so setzen, daß sie alle sieben von dem Leuchter nach vorwärts scheinen.
3Und Aaron tat so und setzte die Lampen auf, daß sie von dem Leuchter nach vorwärts schienen, wie der HERR es Mose geboten hatte.
4Der Leuchter aber war getriebenes Gold, sein Schaft und seine Blumen. Nach dem Bild, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, machte er den Leuchter.
Weihe der Leviten
¶5Und der HERR redete mit Mose und sprach:
6Nimm aus den Israeliten die Leviten und reinige sie.
7So sollst du aber mit ihnen tun, wenn du sie reinigst:
Du sollst Wasser zur Entsündigung auf sie sprengen, und sie sollen
alle ihre Haare ganz abscheren und ihre Kleider waschen und sich so reinigen.
8Dann sollen sie einen jungen Stier nehmen und dazu als Speisopfer feinstes Mehl, mit Öl vermengt. Und einen andern jungen Stier sollst du zum Sündopfer nehmen
9und sollst die Leviten vor die Stiftshütte bringen und die ganze Gemeinde der Israeliten versammeln
10und die Leviten vor den HERRN bringen. Und die Israeliten sollen ihre Hände auf die Leviten legen,
11und Aaron soll die Leviten vor dem HERRN darbringen als Schwingopfer von den Israeliten, damit sie den Dienst des HERRN versehen können.
12Und die Leviten sollen ihre Hände auf den Kopf der jungen Stiere legen, und der eine soll zum Sündopfer, der andere zum Brandopfer dem HERRN dargebracht werden, um für die Leviten Sühne zu schaffen.
13Und du sollst die Leviten vor Aaron und seine Söhne stellen und dem HERRN als Schwingopfer darbringen
14und sollst so die Leviten absondern von den Israeliten,
daß sie mir gehören.
15Danach sollen sie hingehen, um ihr Amt an der Stiftshütte auszuüben. So sollst du sie reinigen und als Schwingopfer darbringen;
16denn sie sind mir als Gabe übergeben aus der Mitte der Israeliten, und
ich habe sie mir genommen statt allem, was zuerst den Mutterschoß durchbricht, nämlich statt der Erstgeburt aller Israeliten.
17Denn alle Erstgeburt unter den Israeliten gehört mir, von Menschen und Vieh. An dem Tage, da ich alle Erstgeburt in Ägyptenland schlug, heiligte ich sie mir
18und nahm die Leviten statt aller Erstgeburt unter den Israeliten
19und
gab sie aus der Mitte der Israeliten zur Gabe Aaron und seinen Söhnen, daß sie das Amt ausüben sollten für die Israeliten an der Stiftshütte und für die Israeliten Sühne schaffen,
damit es nicht unter den Israeliten eine Plage gäbe, wenn sie sich zum Heiligtum nahen wollten.
¶20Mose und Aaron samt der ganzen Gemeinde der Israeliten taten mit den Leviten alles, wie der HERR es Mose geboten hatte. 21Und die Leviten entsündigten sich und wuschen ihre Kleider, und Aaron brachte die Leviten vor dem HERRN als Schwingopfer dar und schaffte für sie Sühne, daß sie rein wurden. 22Danach gingen sie hin, um an der Stiftshütte ihr Amt auszuüben vor Aaron und seinen Söhnen. Wie der HERR es Mose geboten hatte über die Leviten, so taten sie mit ihnen.
Dienstalter der Leviten
¶23Und der HERR redete mit Mose und sprach:
24Das ist's, was für die Leviten gilt: Von 
fünfundzwanzig Jahren an und darüber sollen sie zum Dienst kommen und ihr Amt ausüben an der Stiftshütte,
25aber von dem fünfzigsten Jahr an sollen sie frei sein vom Amt und sollen nicht mehr dienen,
26sondern nur ihren Brüdern helfen beim Dienst an der Stiftshütte; das Amt aber sollen sie nicht mehr ausüben. So sollst du mit den Leviten tun, daß ein jeder seinen Dienst versehe.
9Vorschriften für die Passafeier(vgl. 2. Mose 12; 3. Mose 23,5-8)
¶1Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägyptenland gezogen waren, im ersten Monat und sprach:
2Laß die Israeliten Passa halten zur festgesetzten Zeit;
3am vierzehnten Tage dieses Monats gegen Abend zur festgesetzten Zeit sollt ihr es halten nach all seinen Satzungen und Ordnungen.
¶4Und Mose redete mit den Israeliten, daß sie das Passa hielten. 5Und sie hielten Passa am vierzehnten Tage des ersten Monats gegen Abend in der Wüste Sinai; ganz, wie der HERR es Mose geboten hatte, so taten die Israeliten.
¶6Da waren einige Männer
unrein geworden an einem toten Menschen, so daß sie nicht Passa halten konnten an diesem Tage. Die traten vor Mose und Aaron am gleichen Tage
7und sprachen zu ihm: Wir sind unrein geworden an einem toten Menschen. Warum sollen wir zurückstehen, daß wir unsere Gabe dem HERRN nicht bringen dürfen zur festgesetzten Zeit mit den Israeliten?
8Mose sprach zu ihnen: Wartet, ich will hören, was euch der HERR gebietet.
¶9Und der HERR redete mit Mose und sprach: 10Sage den Israeliten: Wenn jemand unter euch oder unter euren Nachkommen unrein geworden ist an einem Toten oder auf einer weiten Reise ist, so soll er dennoch dem HERRN Passa halten, 11aber erst im zweiten Monat am vierzehnten Tage gegen Abend, und soll es mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern essen. 12Und sie sollen nichts davon übriglassen bis zum Morgen, auch keinen Knochen davon zerbrechen und sollen's ganz nach der Ordnung des Passa halten. 13Wer aber rein ist und wer nicht auf einer Reise ist und unterläßt es, das Passa zu halten, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er seine Gabe nicht zur festgesetzten Zeit dem HERRN gebracht hat. Er soll seine Sünde tragen. 14Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und auch dem HERRN Passa halten will, so soll er's halten nach der Satzung und der Ordnung des Passa. Einerlei Satzung soll bei euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen.
Die Wolken- und Feuersäule über der Stiftshütte
¶15Und an dem Tage, da die Wohnung aufgerichtet wurde, bedeckte eine
Wolke die Wohnung, die Hütte des Gesetzes, und vom Abend bis zum Morgen stand sie über der Wohnung wie ein feuriger Schein.
16So geschah es die ganze Zeit, daß die Wolke sie bedeckte und bei Nacht ein feuriger Schein.
17Sooft sich aber die Wolke von dem Zelt erhob, brachen die Israeliten auf; und wo die Wolke sich niederließ, da lagerten sich die Israeliten.
18Nach dem Wort des HERRN brachen sie auf, und nach seinem Wort lagerten sie sich. Solange die Wolke auf der Wohnung blieb, so lange lagerten sie.
19Und wenn die Wolke viele Tage stehenblieb über der Wohnung, so beachteten die Israeliten die Weisung des HERRN und zogen nicht weiter.
20Und wenn die Wolke auf der Wohnung nur wenige Tage blieb, so lagerten sie sich nach dem Wort des HERRN und brachen auf nach dem Wort des HERRN.
21Wenn die Wolke da war vom Abend bis zum Morgen und sich dann erhob, so zogen sie weiter; oder wenn sie sich bei Tage oder bei Nacht erhob, so brachen sie auch auf.
22Wenn sie aber zwei Tage oder einen Monat oder noch länger auf der Wohnung blieb, so lagerten die Israeliten und zogen nicht weiter; und wenn sie sich dann erhob, so brachen sie auf.
23Denn nach des HERRN Befehl lagerten sie sich, und nach des HERRN Befehl brachen sie auf und beachteten so die Weisung des HERRN, wie er sie durch Mose geboten hatte.
10Vom Blasen der Trompeten
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2Mache dir zwei
Trompeten von getriebenem Silber und gebrauche sie, um die Gemeinde zusammenzurufen und wenn das Heer aufbrechen soll.
3Wenn man mit beiden bläst, soll sich bei dir versammeln die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte.
4Wenn man nur mit einer bläst, so sollen sich bei dir versammeln die Fürsten, die Häupter über die Tausende in Israel.
5Wenn ihr aber laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Osten zu liegen.
6Und wenn ihr zum zweiten Mal laut trompetet, so sollen die Lager aufbrechen, die nach Süden zu liegen. Denn wenn sie weiterziehen sollen, so sollt ihr laut trompeten.
7Wenn aber die Gemeinde zu versammeln ist, sollt ihr nur blasen und nicht laut trompeten.
8Es sollen aber blasen mit den Trompeten die Söhne Aarons, die Priester; und das soll eine ewige Ordnung sein für euch und eure Nachkommen.
¶9Wenn ihr in den Krieg zieht in eurem Lande gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so
sollt ihr laut trompeten mit den Trompeten, daß euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr errettet werdet vor euren Feinden.
10Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid 

an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der HERR, euer Gott.
11Am
zwanzigsten Tage im zweiten Monat des zweiten Jahres erhob sich die Wolke von der Wohnung des Gesetzes.
12Und die Israeliten brachen auf aus der Wüste Sinai, und die Wolke machte halt in der Wüste Paran.
13So brachen sie zum ersten Male auf nach dem Wort des HERRN durch Mose,
14nämlich
das Banner des Lagers der Söhne Juda brach zuerst auf, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Nachschon, der Sohn Amminadabs.
15Und über das Heer des Stammes der Söhne Issachar gebot Netanel, der Sohn Zuars.
16Und über das Heer des Stammes der Söhne Sebulon gebot Eliab, der Sohn Helons.
¶17Dann zerlegte man die Wohnung, und es brachen auf die Söhne Gerschon und Merari und trugen die Wohnung. 18Danach brach auf das Banner des Lagers Ruben, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Elizur, der Sohn Schedëurs. 19Und über das Heer des Stammes der Söhne Simeon gebot Schelumīl, der Sohn Zurischaddais, 20und Eljasaf, der Sohn Deguëls, über das Heer des Stammes der Söhne Gad. 21Dann brachen auf die Kehatiter und trugen die heiligen Geräte; und man richtete die Wohnung auf, bis diese nachkamen. 22Danach brach auf das Banner des Lagers der Söhne Ephraim, Heerschar nach Heerschar, und über ihr Heer gebot Elischama, der Sohn Ammihuds, 23und Gamlīl, der Sohn Pedazurs, über das Heer des Stammes der Söhne Manasse, 24und Abidan, der Sohn des Gidoni, über das Heer des Stammes der Söhne Benjamin. 25Danach brach auf das Banner des Lagers der Söhne Dan als letztes aller Lager, Heerschar nach Heerschar, und Ahīser, der Sohn Ammischaddais, gebot über ihr Heer, 26und Pagīl, der Sohn Ochrans, über das Heer des Stammes der Söhne Asser, 27und Ahira, der Sohn Enans, über das Heer des Stammes der Söhne Naftali. 28So brachen die Israeliten auf, Heerschar nach Heerschar.
¶29Und Mose sprach zu seinem Schwager 
Hobab, dem Sohn 
Reguīls, aus Midian: Wir ziehen dahin in das Land, von dem der HERR gesagt hat: „Ich will es euch geben.“ Komm nun mit uns, so wollen wir Gutes an dir tun, denn der HERR hat Israel Gutes zugesagt.
30Er aber antwortete: Ich will nicht mit euch, sondern in mein Land zu meiner Verwandtschaft ziehen.
31Mose sprach: Verlaß uns doch nicht, denn du weißt, wo wir in der Wüste uns lagern sollen, und du sollst unser Auge sein.
32Und wenn du mit uns ziehst - was der HERR Gutes an uns tut, das wollen wir an dir tun.
¶33So zogen sie von dem Berge des HERRN drei Tagereisen weit, und die Lade des Bundes des HERRN zog vor ihnen her die drei Tagereisen, um ihnen zu zeigen, wo sie ruhen sollten.
34Und die
Wolke des HERRN war bei Tage über ihnen, wenn sie aus dem Lager zogen.
¶35Und wenn die Lade aufbrach, so sprach Mose: 





HERR, steh auf! Laß deine Feinde zerstreut werden und alle, die dich hassen, flüchtig werden vor dir!
36Und wenn sie sich niederließ, so sprach er: Komm wieder, HERR, zu der Menge der Tausende in Israel!
11Mose erhält Beistand. Das murrende Volk wird gestraft
¶1Und das Volk klagte vor den Ohren des HERRN, daß es ihm schlecht gehe. Und als es der HERR hörte, entbrannte sein Zorn, und
das Feuer des HERRN loderte auf unter ihnen und fraß am Rande des Lagers.
2Da schrie das Volk zu Mose, und Mose bat den HERRN; da verschwand das Feuer.
3Und man nannte die Stätte Tabera, weil hier das Feuer des HERRN unter ihnen aufgelodert war.
¶4
Das fremde Volk aber unter ihnen war lüstern geworden. Da fingen auch die Israeliten wieder an zu weinen und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? 
5Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und an die Kürbisse, die Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch.
6Nun aber ist unsere Seele matt, denn unsere Augen sehen nichts als das Manna.
7Es war aber das
Manna wie Koriandersamen und anzusehen wie Bedolachharz.
8Und das Volk lief hin und her und sammelte und zerrieb es mit Mühlen oder zerstieß es in Mörsern und kochte es in Töpfen und machte sich Kuchen daraus; und es hatte einen Geschmack wie Ölkuchen.
9Und wenn bei Nacht der Tau über das Lager fiel, so fiel das Manna mit darauf.
¶10Als nun Mose das Volk weinen hörte, alle Geschlechter miteinander, einen jeden in der Tür seines Zeltes, da entbrannte der Zorn des HERRN sehr. Und auch Mose verdroß es.
11Und Mose sprach zu dem HERRN: Warum bekümmerst du deinen Knecht? Und warum finde ich keine Gnade vor deinen Augen, daß du die Last dieses ganzen Volks auf mich legst?
12Hab ich denn all das Volk empfangen oder geboren, daß du zu mir sagen könntest: Trag es in deinen Armen, wie eine Amme ein Kind trägt, in das Land, das du ihren Vätern zugeschworen hast?
13Woher soll ich Fleisch nehmen, um es all diesem Volk zu geben? Sie weinen vor mir und sprechen: Gib uns Fleisch zu essen.
14Ich vermag all das Volk nicht allein zu tragen, denn es ist mir zu schwer.
15Willst du aber doch so mit mir tun, so
töte mich lieber, wenn anders ich Gnade vor deinen Augen gefunden habe, damit ich nicht mein Unglück sehen muß.
¶16Und der HERR sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter den 
Ältesten Israels, von denen du weißt, daß sie Älteste im Volk und seine Amtleute sind, und bringe sie vor die Stiftshütte und stelle sie dort vor dich,
17so will ich herniederkommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen mußt.
¶18Und zum Volk sollst du sagen:
Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: „Wer gibt uns Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.“ Darum wird euch der HERR Fleisch zu essen geben,
19nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang,
20sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist, und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen?
¶21Und Mose sprach: Sechshunderttausend Mann Fußvolk sind es, mit denen ich lebe, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, daß sie einen Monat lang zu essen haben.
22Kann man so viele Schafe und Rinder schlachten, daß es für sie genug sei? Oder kann man alle Fische des Meeres einfangen, daß es für sie genug sei?
23Der HERR aber sprach zu Mose: Ist denn 
die Hand des HERRN zu kurz? Aber du sollst jetzt sehen, ob sich dir mein Wort erfüllt oder nicht.
¶24Und Mose ging heraus und sagte dem Volk die Worte des HERRN und versammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volks und stellte sie rings um die Stiftshütte. 25Da kam der HERR hernieder in der Wolke und redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, gerieten sie in Verzückung wie Propheten und hörten nicht auf.
¶26Es waren aber noch zwei Männer im Lager geblieben; der eine hieß Eldad, der andere Medad. Und der Geist kam über sie, denn sie waren auch aufgeschrieben, jedoch nicht hinausgegangen zu der Stiftshütte, und sie gerieten in Verzückung im Lager. 27Da lief ein junger Mann hin und sagte es Mose und sprach: Eldad und Medad sind in Verzückung im Lager. 28Da antwortete Josua, der Sohn Nuns, der dem Mose diente von seiner Jugend an, und sprach: Mose, mein Herr, wehre ihnen! 29Aber Mose sprach zu ihm: Eiferst du um meinetwillen? Wollte Gott, daß alle im Volk des HERRN Propheten wären und der HERR seinen Geist über sie kommen ließe!a 30Darauf kehrte Mose zum Lager zurück mit den Ältesten Israels.
¶31Da erhob sich ein Wind, vom HERRN gesandt, und ließ
Wachteln kommen vom Meer und ließ sie auf das Lager fallen, eine Tagereise weit rings um das Lager, zwei Ellen hoch auf der Erde.
32Da machte sich das Volk auf und sammelte Wachteln diesen ganzen Tag und die ganze Nacht und den andern ganzen Tag; und wer am wenigsten sammelte, der sammelte hundert Scheffel. Und sie breiteten sie rings um das Lager aus, um sie zu dörren.
33Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen war und ehe es ganz aufgebraucht war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen das Volk, und er schlug sie mit einer sehr großen Plage.
34Daher heißt die Stätte „Lustgräber“, weil man dort das lüsterne Volk begrub.
35Von den „Lustgräbern“ aber zog das Volk weiter nach Hazerot, und sie blieben in Hazerot.
12Mirjam wird aussätzig
¶1Da redeten Mirjam und Aaron gegen Mose um seiner Frau willen, der Kuschiterin, die er genommen hatte. Er hatte sich nämlich eine kuschitische Frau genommen.
2Und sie sprachen: Redet denn der HERR allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns? Und der HERR hörte es.
3Aber Mose war ein sehr demütiger Mensch, mehr als alle Menschen auf Erden.
4Und sogleich sprach der HERR zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Geht hinaus, ihr drei, zu der Stiftshütte! Und sie gingen alle drei hinaus.
5Da
kam der HERR hernieder in der Wolkensäule und trat in die Tür der Stiftshütte und rief Aaron und Mirjam, und die gingen beide hin.
6Und er sprach: Hört meine Worte: Ist jemand unter euch ein Prophet des HERRN, dem will ich mich kundmachen in Gesichten oder will mit ihm reden in Träumen.
7Aber so steht es nicht mit meinem Knecht Mose;
ihm ist mein ganzes Haus anvertraut.
8
Von Mund zu Mund rede ich mit ihm, nicht durch dunkle Worte oder Gleichnisse, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt. Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, gegen meinen Knecht Mose zu reden?
9Und der Zorn des HERRN entbrannte gegen sie, und er wandte sich weg;
10auch wich die Wolke von der Stiftshütte. Und siehe,
da war Mirjam aussätzig wie Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam und wird gewahr, daß sie aussätzig ist,
11und sprach zu Mose: Ach, mein Herr, laß die Sünde nicht auf uns bleiben, mit der wir töricht getan und uns versündigt haben.
12Laß Mirjam nicht sein wie ein Totgeborenes, das von seiner Mutter Leibe kommt und von dem schon die Hälfte seines Fleisches geschwunden ist.
13Mose aber schrie zu dem HERRN: Ach Gott,
heile sie!
14Der HERR sprach zu Mose: Wenn ihr Vater ihr ins Angesicht gespien hätte, würde sie nicht sieben Tage sich schämen?
Laß sie abgesondert sein sieben Tage außerhalb des Lagers; danach soll sie wieder aufgenommen werden.
15So wurde Mirjam sieben Tage abgesondert außerhalb des Lagers. Und das Volk zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen wurde.
16*Danach brach das Volk von Hazerot auf und lagerte sich in der Wüste Paran. *Abweichende Verszählung statt 12,16: 13,1.
13Aussendung und Rückkehr der Kundschafter(vgl. 5. Mose 1,19-25)
¶1*Und der HERR redete mit Mose und sprach: *Abweichende Verszählung statt 13,1-33: 13,2-34.
2Sende Männer aus, die das Land Kanaan erkunden, das ich den Israeliten geben will, aus jedem Stamm ihrer Väter je einen Mann, lauter Älteste.
3Da entsandte Mose aus der Wüste Paran nach dem Wort des HERRN lauter Männer, die Häupter waren unter den Israeliten.
4Und sie hießen: Schammua, der Sohn Sakkurs, vom Stamme Ruben;
5Schafat, der Sohn Horis, vom Stamme Simeon;
6
Kaleb, der Sohn Jefunnes, vom Stamme Juda;
7Jigal, der Sohn Josefs, vom Stamme Issachar;
8
Hoschea, der Sohn Nuns, vom Stamme Ephraim;
9Palti, der Sohn Rafus, vom Stamme Benjamin;
10Gaddīl, der Sohn Sodis, vom Stamme Sebulon;
11Gaddi, der Sohn Susis, vom Stamme Josef, von Manasse;
12Ammīl, der Sohn Gemallis, vom Stamme Dan;
13Setur, der Sohn Michaels, vom Stamme Asser;
14Nachbi, der Sohn Wofsis, vom Stamme Naftali;
15Gëuël, der Sohn Machis, vom Stamme Gad.
16Das sind die Namen der Männer, die Mose aussandte, um das Land zu erkunden. Aber Hoschea, 
den Sohn Nuns, nannte Mose Josua.
¶17Als sie nun Mose aussandte, das Land Kanaan zu erkunden, sprach er zu ihnen: Zieht da hinauf ins Südland und geht auf das Gebirge 18und seht euch das Land an, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob's stark oder schwach, wenig oder viel ist; 19und was es für ein Land ist, darin sie wohnen, ob's gut oder schlecht ist; und was es für Städte sind, in denen sie wohnen, ob sie in Zeltdörfern oder festen Städten wohnen; 20und wie der Boden ist, ob fett oder mager, und ob Bäume da sind oder nicht. Seid mutig und bringt mit von den Früchten des Landes. Es war aber eben um die Zeit der ersten Weintrauben.
¶21Und sie gingen hinauf und erkundeten das Land von der Wüste Zin bis nach Rehob, von wo man nach Hamat geht. 22Sie gingen hinauf ins Südland und kamen bis nach Hebron; da lebten Ahiman, Scheschai und Talmai, die Söhne Anaks. Hebron aber war erbaut worden sieben Jahre vor Zoan in Ägypten. 23Und sie kamen bis an den Bach Eschkol und schnitten dort eine Rebe ab mit einer Weintraube und trugen sie zu zweien auf einer Stange, dazu auch Granatäpfel und Feigen. 24Der Ort heißt Bach Eschkol* nach der Traube, die die Israeliten dort abgeschnitten hatten. *d. . Traubenbach.
¶25Und nach vierzig Tagen, als sie das Land erkundet hatten, kehrten sie um,
26gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Israeliten in die Wüste Paran nach 



Kadesch und brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Kunde, wie es stand, und ließen sie die Früchte des Landes sehen.
27Und sie erzählten ihnen und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, in das ihr uns sandtet; es fließt wirklich
Milch und Honig darin, und dies sind seine Früchte.
28Aber stark ist das Volk, das darin wohnt, und die Städte sind befestigt und sehr groß; und wir sahen dort auch Anaks Söhne.
29Es wohnen die Amalekiter im Südland, die Hetiter und Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, die Kanaaniter aber wohnen am Meer und am Jordan.
30
Kaleb aber beschwichtigte das Volk, das gegen Mose murrte, und sprach: Laßt uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.
31Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir vermögen nicht hinaufzuziehen gegen dies Volk, denn sie sind uns zu stark.
32Und sie brachten über das Land, das sie erkundet hatten, ein böses Gerücht auf unter den Israeliten und sprachen: Das Land, durch das wir gegangen sind, um es zu erkunden, frißt seine Bewohner, und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von großer Länge.
33Wir sahen dort auch Riesen, Anaks Söhne aus dem Geschlecht der Riesen, und wir waren in unsern Augen wie Heuschrecken und waren es auch in ihren Augen.
14¶1Da fuhr die ganze Gemeinde auf und schrie, und das Volk weinte die ganze Nacht.
2Und alle Israeliten 

murrten gegen Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Ach daß wir in Ägyptenland gestorben wären oder noch in dieser Wüste stürben!
3
Warum führt uns der HERR in dies Land, damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere Kinder ein Raub werden? Ist's nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten?
4Und einer sprach zu dem andern: Laßt uns einen Hauptmann über uns setzen und wieder nach Ägypten ziehen!
5Mose aber und Aaron
fielen auf ihr Angesicht vor der ganzen Versammlung der Gemeinde der Israeliten.
6Und Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jefunnes, die auch das Land erkundet hatten, zerrissen ihre Kleider
7und sprachen zu der ganzen Gemeinde der Israeliten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist sehr gut.
8Wenn der HERR uns gnädig ist, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben,
ein Land, darin Milch und Honig fließt.
9Fallt nur nicht ab vom HERRN und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie
wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der HERR aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!
¶10Aber das ganze Volk sprach, man sollte sie
steinigen. Da
erschien die Herrlichkeit des HERRN über der Stiftshütte allen Israeliten.
11Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange lästert mich dies Volk? Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben trotz all der Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?
12Ich will sie mit der Pest schlagen und sie
vertilgen und dich zu einem größeren und mächtigeren Volk machen als dieses.
13Mose aber sprach zu dem HERRN: Dann werden's die Ägypter hören; denn du hast dies Volk mit deiner Kraft aus ihrer Mitte herausgeführt.
14Auch wird man es sagen zu den Bewohnern dieses Landes, die da gehört haben, daß du, HERR, unter diesem Volk bist, daß du von Angesicht gesehen wirst und deine Wolke über ihnen steht und daß du, HERR, vor ihnen hergehst in der
Wolkensäule am Tage und in der Feuersäule bei Nacht.
15Würdest du nun dies Volk töten wie einen Mann, so würden die Völker, die solch ein Gerücht über dich hören, sagen:
16Der HERR vermochte es nicht, dies Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zu geben geschworen hatte; darum hat er sie hingeschlachtet in der Wüste. 
17So laß nun deine Kraft, oh Herr, groß werden, wie du gesagt hast: „
18Der HERR ist geduldig und von großer Barmherzigkeit und vergibt Missetat und Übertretung, aber er läßt niemand ungestraft, sondern sucht heim die Missetat der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.“a
19So vergib nun die Missetat dieses Volks nach deiner großen Barmherzigkeit, wie du auch diesem Volk vergeben hast von Ägypten an bis hierher.
¶20Und der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast.
21Aber so wahr ich lebe und
alle Welt der Herrlichkeit des HERRN voll werden soll:
22alle die Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich getan habe in Ägypten und in der Wüste, und mich nun zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben,
23von denen soll keiner das Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe; auch keiner soll es sehen, der mich gelästert hat. 
24Nur meinen Knecht
Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen,
25während die Amalekiter und Kanaaniter in der Ebene wohnen bleiben. Morgen wendet euch und zieht in die Wüste auf dem Wege zum Schilfmeer!
¶26Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
27
Wie lange murrt diese böse Gemeinde gegen mich? Ich habe das Murren der Israeliten, womit sie gegen mich gemurrt haben, gehört.
28Darum sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR: ich will mit euch tun, wie ihr vor meinen Ohren gesagt habt.
29Eure Leiber sollen in dieser Wüste verfallen. Alle, die ihr gezählt seid von zwanzig Jahren an und darüber, die ihr gegen mich
gemurrt habt,
30wahrlich, ihr sollt nicht in das Land kommen, über das ich meine Hand zum Schwur erhoben habe, euch darin wohnen zu lassen, außer Kaleb, dem Sohn Jefunnes, und Josua, dem Sohn Nuns.
31Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet: Sie werden ein Raub sein, die will ich hineinbringen, daß sie das Land kennenlernen, das ihr verwerft.
32Aber eure eigenen Leiber sollen in dieser Wüste verfallen.
33Und eure Kinder sollen Hirten sein in der Wüste 

vierzig Jahre und eure Untreue tragen, bis eure Leiber aufgerieben sind in der Wüste.
34Nach der Zahl der vierzig Tage, in denen ihr das Land erkundet habt - je ein Tag soll ein Jahr gelten -,
sollt ihr vierzig Jahre eure Schuld tragen, auf
daß ihr innewerdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe.
35Ich, der HERR, habe es gesagt, und wahrlich, das will ich auch tun mit dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich gegen mich empört hat. In dieser Wüste sollen sie aufgerieben werden und dort sterben.
¶36So starben vor dem HERRN durch eine Plage alle die Männer, die Mose ausgesandt hatte, um das Land zu erkunden, und die zurückgekommen waren und die ganze Gemeinde gegen ihn zum Murren verleitet hatten, 
37dadurch daß sie über das Land ein böses Gerücht aufbrachten.
38Aber Josua, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jefunnes, blieben am Leben von den Männern, die gegangen waren, um das Land zu erkunden.
¶39Als Mose diese Worte allen Israeliten sagte, da trauerte das Volk sehr.
40Und sie machten sich früh am Morgen auf und zogen auf die Höhe des Gebirges und sprachen:
Hier sind wir und wollen hinaufziehen in das Land, von dem der HERR geredet hat; denn wir haben gesündigt.
41Mose aber sprach: Warum wollt ihr das Wort des HERRN übertreten? Es wird euch nicht gelingen.
42Zieht nicht hinauf - denn der HERR ist nicht unter euch -, daß ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden.
43Denn die Amalekiter und Kanaaniter stehen euch dort gegenüber, und ihr werdet durchs Schwert fallen, weil ihr euch vom HERRN abgekehrt habt, und der HERR wird nicht mit euch sein.
44Aber sie waren so vermessen und zogen hinauf auf die Höhe des Gebirges; aber die Lade des Bundes des HERRN und Mose wichen nicht aus dem Lager.
45Da kamen die Amalekiter und Kanaaniter, die auf dem Gebirge wohnten, herab und schlugen und zersprengten sie bis nach 
Horma.
15Von Speis- und Trankopfern
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch zur Wohnung geben werde,
3und ihr dem HERRN Feueropfer darbringen wollt von Rindern oder von Schafen, es sei ein Brandopfer oder ein Schlachtopfer oder um ein besonderes Gelübde zu erfüllen oder als freiwillige Gabe oder bei euren Festen, um dem HERRN einen lieblichen Geruch zu bereiten,
4dann soll, wer nun seine Gabe dem HERRN opfern will, als
Speisopfer
ein Zehntel feinstes Mehl dazutun, vermengt mit einer viertel Kanne Öl,
5und als 

Trankopfer auch eine viertel Kanne Wein zu dem Brandopfer oder zu dem Schlachtopfer, zu jedem Schaf, das geopfert wird.
6Wenn aber ein Widder geopfert wird, sollst du als Speisopfer darbringen zwei Zehntel feinstes Mehl, mit einer drittel Kanne Öl vermengt,
7und als Trankopfer auch eine drittel Kanne Wein. Das sollst du dem HERRN zum lieblichen Geruch opfern.
8Willst du aber ein Rind zum Brandopfer oder zum besonderen Gelübdeopfer oder zum Dankopfer dem HERRN darbringen,
9so sollst du zu dem Rind als Speisopfer hinzutun drei Zehntel feinstes Mehl, mit einer halben Kanne Öl vermengt,
10und als Trankopfer auch eine halbe Kanne Wein. Das ist ein Feueropfer für den HERRN zum lieblichen Geruch.
11So sollst du tun mit einem Stier, mit einem Widder, mit einem Schaf oder mit einer Ziege.
12Wie die Zahl dieser Opfer, so soll auch die Zahl der Speisopfer und Trankopfer sein.
13Wer ein Einheimischer ist, der soll es so halten, wenn er dem HERRN opfern will ein Feueropfer zum lieblichen Geruch.
14Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt oder unter euch bei euren Nachkommen lebt und will dem HERRN ein Feueropfer zum lieblichen Geruch darbringen, so soll er es halten wie ihr.
15Für die ganze Gemeinde gelte nur eine Satzung, für euch wie auch für die Fremdlinge. Eine ewige Satzung soll das sein für eure Nachkommen, daß vor dem HERRN der Fremdling sei wie ihr.
16Einerlei Gesetz, einerlei Recht soll gelten für euch und für den Fremdling, der bei euch wohnt.
¶17Und der HERR redete mit Mose und sprach:
18Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, in das ich euch bringen werde,
19und ihr eßt von dem Brot des Landes, so sollt ihr dem HERRN eine Opfergabe darbringen:
20Als 
Erstling eures Teigs sollt ihr einen Kuchen als Opfergabe darbringen. Wie die Opfergabe von der Tenne,
21so sollt ihr auch dem HERRN den Erstling eures Teigs geben für alle Zeit.
Über Sünden aus Versehen und aus Vorsatz
¶22
Und wenn ihr aus Versehen eines dieser Gebote nicht tut, die der HERR dem Mose gesagt hat,
23irgendeins von allem, was der HERR euch durch Mose geboten hat, von dem Tage an, da er anfing zu gebieten, und fortan für alle Zeit, -
24wenn nun ohne Wissen der Gemeinde etwas versehen würde, so soll die ganze Gemeinde einen jungen Stier als Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den HERRN samt seinem Speisopfer und Trankopfer, wie es recht ist, und einen Ziegenbock als Sündopfer.
25Und so soll der Priester für die ganze Gemeinde der Israeliten Sühne schaffen, und es wird ihnen vergeben sein; denn es war ein Versehen. Wenn sie diese ihre Gabe darbringen zum Feueropfer für den HERRN und ihr Sündopfer vor dem HERRN für ihr Versehen,
26so wird's vergeben der ganzen Gemeinde der Israeliten, dazu auch dem Fremdling, der unter euch wohnt, weil das ganze Volk an solchem Versehen teilhat.
¶27Wenn aber ein Einzelner aus Versehen sündigen wird, so soll er eine einjährige Ziege zum Sündopfer bringen.
28Und der Priester soll Sühne schaffen vor dem HERRN für den, der aus Versehen gesündigt hat, daß er für ihn Sühne schaffe und ihm vergeben werde.
29Und es soll einerlei Gesetz gelten für die, die ein Versehen begehen, für den Einheimischen unter den Israeliten und für den Fremdling, der unter euch wohnt.
¶30Wenn aber ein Einzelner 
aus Vorsatz frevelt, es sei ein Einheimischer oder Fremdling, so hat der den HERRN geschmäht. Er soll ausgerottet werden aus seinem Volk;
31denn er hat des HERRN Wort verachtet und sein Gebot gebrochen. Ja, der soll ausgerottet werden; seine Schuld bleibt auf ihm.
Strafe für Sabbatschändung
¶32Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der
Holz auflas am Sabbattag.
33Und die ihn dabei gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde.
34Und sie legten ihn gefangen, denn es war nicht klar bestimmt, was man mit ihm tun sollte.
35Der HERR aber sprach zu Mose: 
Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor dem Lager.
36Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigte ihn, so daß er starb, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Von den Quasten an den Kleidern
¶37Und der HERR sprach zu Mose:
38Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen, daß sie und ihre Nachkommen sich 
Quasten machen an den Zipfeln ihrer Kleider und
blaue Schnüre an die Quasten der Zipfel tun.
39Und dazu sollen die Quasten euch dienen: sooft ihr sie anseht, sollt ihr an alle Gebote des HERRN denken und sie tun, damit ihr euch nicht von eurem Herzen noch von euren Augen verführen laßt und abgöttisch werdet,
40sondern ihr sollt an alle meine Gebote denken und sie tun, daß ihr heilig seid eurem Gott.
41Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat, daß ich euer Gott sei, ich, der HERR, euer Gott.
16Aufruhr und Untergang der Rotte Korach
¶1Und
Korach, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levis, 
dazu Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, die Söhne Rubens,
2die
empörten sich gegen Mose, dazu zweihundertundfünfzig Männer unter den Israeliten, Vorsteher der Gemeinde, von der Versammlung berufen, namhafte Leute.
3Und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr geht zu weit! Denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und der HERR ist unter ihnen. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des HERRN?
¶4Als Mose das hörte,
fiel er auf sein Angesicht
5und sprach zu Korach und zu seiner ganzen Rotte: Morgen wird der HERR kundtun,
wer ihm gehört, wer heilig ist und zu ihm nahen soll; wen er erwählt, der soll zu ihm nahen.
6Dies tut morgen: Nehmt euch Pfannen, Korach und seine ganze Rotte,
7und legt Feuer hinein und tut Räucherwerk darauf vor dem HERRN. Wen dann der HERR erwählt, der ist heilig. Ihr geht zu weit, ihr Söhne Levi!
¶8Und Mose sprach zu Korach: Höret doch, ihr Söhne Levi!
9Ist's euch zu wenig, daß euch der Gott Israels 
ausgesondert hat aus der Gemeinde Israel, ihm zu nahen, damit ihr euer Amt ausübt an der Wohnung des HERRN und vor die Gemeinde tretet, um ihr zu dienen?
10Er hat dich und mit dir alle deine Brüder, die Söhne Levi, zu sich nahen lassen; und ihr sucht nun auch das Priestertum?
11Du und deine ganze Rotte, ihr macht einen Aufruhr wider den HERRN! Es ist nicht Aaron, gegen den ihr murrt.
12Und Mose schickte ihn und ließ Datan und Abiram rufen, die Söhne Eliabs. Sie aber sprachen: Wir kommen nicht!
13Ist's nicht genug, daß du uns aus dem Lande geführt hast, darin Milch und Honig fließt, und uns tötest in der Wüste? Mußt du auch noch über uns herrschen?
14Wie fein hast du uns gebracht in
ein Land, darin Milch und Honig fließt, und hast uns Äcker und Weinberge zum Erbteil gegeben! Willst du den Leuten auch die Augen ausreißen? Wir kommen nicht!
15Da ergrimmte Mose sehr und sprach zu dem HERRN: Wende dich nicht zu ihrem Opfer. Ich habe
nicht einen Esel von ihnen genommen und habe keinem von ihnen ein Leid getan.
¶16Und Mose sprach zu Korach: Du und deine ganze Rotte, ihr sollt morgen vor den HERRN kommen, du und sie und Aaron. 17Und ein jeder nehme seine Pfanne und lege Räucherwerk darauf, und tretet hin vor den HERRN, ein jeder mit seiner Pfanne, zweihundertundfünfzig Pfannen; auch du und Aaron, ein jeder mit seiner Pfanne. 18Und ein jeder nahm seine Pfanne und legte Feuer hinein und tat Räucherwerk darauf, und sie traten vor die Tür der Stiftshütte und Mose und Aaron auch. 19Und Korach versammelte gegen sie die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte.
¶20Da erschien die
Herrlichkeit des HERRN vor der ganzen Gemeinde.Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
21Scheidet euch von dieser Gemeinde, damit ich sie im Nu vertilge.
22Sie fielen aber auf ihr Angesicht und sprachen: Ach Gott, der du bist der 
Gott des Lebensgeistes für alles Fleisch,
wenn ein einziger Mann gesündigt hat, willst du darum gegen die ganze Gemeinde wüten?
23Und der HERR redete mit Mose und sprach:
24Sage der Gemeinde: Weicht ringsherum zurück von der Wohnung Korachs und Datans und Abirams.
25Und Mose stand auf und ging zu Datan und Abiram, und die Ältesten Israels folgten ihm nach;
26und er redete mit der Gemeinde und sprach: Weicht von den Zelten dieser gottlosen Menschen und rührt nichts an, was sie haben, damit ihr nicht auch umkommt durch all ihre Sünde.
27Und sie gingen hinweg von der Wohnung Korachs, Datans und Abirams. Datan aber und Abiram gingen heraus und traten an die Tür ihrer Zelte mit ihren Frauen und Söhnen und kleinen Kindern.
28Und Mose sprach: Daran sollt ihr merken, daß mich der HERR gesandt hat, alle diese Werke zu tun, und daß ich sie nicht tue aus meinem eigenen Herzen:
29Werden sie sterben, wie alle Menschen sterben, oder heimgesucht, wie alle Menschen heimgesucht werden, so hat mich der HERR nicht gesandt;
30wird aber der HERR etwas Neues schaffen, daß die Erde ihren Mund auftut und sie verschlingt mit allem, was sie haben, daß sie lebendig hinunter zu den Toten fahren, so werdet ihr erkennen, daß diese Leute den HERRN gelästert haben.
31
Und als er alle diese Worte beendet hatte, zerriß die Erde unter ihnen
32und tat ihren Mund auf und verschlang sie mit ihren Sippen, mit allen Menschen, die zu Korach gehörten, und mit all ihrer Habe.
33Und sie fuhren lebendig zu den Toten hinunter mit allem, was sie hatten, und die Erde deckte sie zu, und sie kamen um, mitten aus der Gemeinde heraus.
34Und ganz Israel, das um sie her war, floh vor ihrem Geschrei; denn sie dachten: Daß uns die Erde nicht auch verschlinge!
¶35Und 
Feuer fuhr aus von dem HERRN und fraß die zweihundertundfünfzig Männer, die das Räucherwerk opferten.
17¶1*Und der HERR redete mit Mose und sprach: *Abweichende Verszählung statt 17,1-15: 16,36-50.
2Sage 
Eleasar, dem Sohn des Priesters Aaron, daß er die Pfannen aufhebe aus dem Brand und streue das Feuer weit hinweg.
3Denn die Pfannen dieser Sünder, die umgekommen sind, gehören dem Heiligtum. Man schlage sie zu breiten Blechen, daß man den Altar damit überziehe; denn sie haben sie hingebracht vor den HERRN, so daß sie geheiligt sind; sie sollen den Israeliten ein Zeichen sein.
4Und Eleasar, der Priester, nahm die kupfernen Pfannen, die die Verbrannten herangebracht hatten, und schlug sie zu Blechen, um den Altar zu überziehen;
5als Mahnzeichen für die Israeliten, daß
kein Fremder, der nicht vom Geschlecht Aarons ist, sich nahe, um Räucherwerk zu opfern vor dem HERRN, damit es ihm nicht gehe wie Korach und seiner Rotte, wie der HERR zu ihm geredet hatte durch Mose.
6Am andern Morgen aber
murrte die ganze Gemeinde der Israeliten gegen Mose und Aaron, und sie sprachen: Ihr habt des HERRN Volk getötet.
7Und als sich die Gemeinde versammelte gegen Mose und Aaron, wandten sie sich zu der Stiftshütte: Und siehe, da wurde sie bedeckt von der Wolke, und die Herrlichkeit des HERRN erschien.
8Und Mose und Aaron gingen hin vor die Stiftshütte.
9Und der HERR redete mit Mose und sprach:
10Hebt euch hinweg aus dieser Gemeinde; ich will sie im Nu vertilgen! Und sie fielen auf ihr Angesicht.
11Und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Pfanne und tu Feuer hinein vom Altar und lege Räucherwerk darauf und geh eilends zu der Gemeinde und schaffe für sie
Sühne; denn der
Zorn ist von dem HERRN ausgegangen, und die Plage hat angefangen.
12Und Aaron tat, wie ihm Mose gesagt hatte, und lief mitten unter die Gemeinde; und siehe, die Plage hatte schon angefangen unter dem Volk. Da räucherte er und schaffte Sühne für das Volk
13und stand zwischen den Toten und den Lebenden. Da wurde der Plage gewehrt.
14Die aber gestorben waren an der Plage, waren vierzehntausendsiebenhundert, außer denen, die mit Korach starben.
15Und Aaron kam wieder zu Mose vor die Tür der Stiftshütte, und der Plage war gewehrt.
Aarons grünender Stab
¶16*Und der HERR redete mit Mose und sprach: *Abweichende Verszählung statt 17,16-28: 17,1-13.
17Rede mit den Israeliten und nimm von ihnen zwölf Stäbe, von jedem Fürsten ihrer Sippen je einen, und schreib eines jeden Namen auf seinen Stab.
18Aber den Namen Aarons sollst du schreiben auf den Stab Levis. Denn für jedes Haupt ihrer Sippen soll je ein Stab sein.
19Und lege sie in der Stiftshütte nieder vor der Lade mit dem Gesetz,
wo ich mich euch bezeuge.
20Und
wen ich erwählen werde, dessen Stab wird grünen. So will ich das Murren der Israeliten, mit dem sie gegen euch murren, stillen.
¶21Mose redete mit den Israeliten, und alle ihre Fürsten gaben ihm zwölf Stäbe, ein jeder Fürst je einen Stab, nach ihren Sippen, und der Stab Aarons war auch unter ihren Stäben.
22Und Mose legte die Stäbe vor dem HERRN nieder in der Hütte des Gesetzes.
23Am nächsten Morgen, als Mose in die Hütte des Gesetzes ging, fand er den Stab Aarons vom Hause Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen.
24Und Mose trug die Stäbe alle heraus von dem HERRN zu allen Israeliten, daß sie es sahen, und ein jeder nahm seinen Stab.
25Der HERR aber sprach zu Mose:
Trage den Stab Aarons wieder vor die Lade mit dem Gesetz, damit er verwahrt werde zum Zeichen für die Ungehorsamen, daß ihr Murren vor mir aufhöre und sie nicht sterben.
26Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte.
¶27Und die Israeliten sprachen zu Mose: Siehe, wir verderben und kommen um; wir werden alle vertilgt und kommen um. 28Wer sich naht zu der Wohnung des HERRN, der stirbt. Sollen wir denn ganz und gar untergehen?a
18¶1Und der HERR sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und deine Sippe, ihr sollt 
die Schuld tragen, wenn eine Verfehlung begangen wird am Heiligtum; und du und deine Söhne mit dir, ihr sollt die Schuld tragen, wenn eine Verfehlung begangen wird bei eurem Priesterdienst.
2Aber deine Brüder aus dem Stamme deines Vaters
Levi sollst du zu dir nehmen, daß sie bei dir seien und dir dienen; du aber und deine Söhne mit dir sollen dienen vor der Hütte des Gesetzes.
3Und sie sollen dir dienen und den Dienst an der ganzen Stiftshütte versehen. Doch zu dem Gerät des Heiligtums und zu dem Altar sollen sie sich nicht nahen, damit nicht beide sterben, sie und ihr,
4sondern sie sollen bei dir sein, daß sie ihren Dienst versehen an der Stiftshütte, alles, was das Amt erfordert; und kein Fremder soll sich neben euch zum Dienste nahen.
5So verseht nun den Dienst am Heiligtum und den Dienst am Altar, damit hinfort nicht mehr ein
Zorn komme über die Israeliten.
6Denn siehe, ich habe die Leviten, eure Brüder, genommen aus den Israeliten euch zum Geschenk, als die dem HERRN zu eigen gegeben sind, damit sie das Amt ausüben an der Stiftshütte.
7Du aber und deine Söhne mit dir, ihr sollt auf euer Priesteramt achthaben, daß ihr dienet in allen Verrichtungen am Altar und drinnen hinter dem Vorhang; denn euer Priesteramt gebe ich euch zum Geschenk.
Wenn ein Fremder sich naht, so soll er sterben.
¶8Und der HERR sagte zu Aaron: Siehe, dies überlasse ich dir bei dem Dienst an meinen Opfergaben: von allen heiligen Gaben der Israeliten gebe ich dir einen Anteil, dir und deinen Söhnen, als ewiges Anrecht. 

9Das sollst du haben von den hochheiligen Gaben, soweit sie nicht verbrannt werden: alle ihre Gaben bei allen ihren Speisopfern und bei allen ihren Sündopfern und bei allen ihren Schuldopfern, die sie mir erstatten; als Hochheiliges gebe ich es dir und deinen Söhnen.
10Am hochheiligen Ort sollst du es essen. Was männlich ist, darf davon essen; denn es soll dir heilig sein.
11Auch das soll dir gehören: die heilige Abgabe von ihren Gaben, von allen Schwingopfern der Israeliten gebe ich sie dir und deinen Söhnen und Töchtern mit dir als ewiges Anrecht. Wer rein ist in deinem Hause, darf davon essen.
12Alles Beste vom Öl und alles Beste vom Wein und Korn, die Erstlingsgabe, die sie dem HERRN bringen, habe ich dir gegeben.
13
Die Erstlinge, die sie dem HERRN bringen von allem, was in ihrem Lande ist, sollen dir gehören. Wer rein ist in deinem Hause, darf davon essen.
14Alles Gebannte in Israel soll dir gehören.
15Alles, was zuerst den Mutterschoß durchbricht bei allem Fleisch, es sei Mensch oder Vieh, das sie dem HERRN bringen, soll dir gehören. Doch sollst du die Erstgeburt eines Menschen auslösen lassen, und die Erstgeburt eines unreinen Viehs sollst du auch auslösen lassen. 
16Du sollst es aber auslösen, wenn's einen Monat alt ist, und du sollst es
auslösen lassen nach der Ordnung, die dir gegeben ist, um fünf Silberstücke nach dem Gewicht des Heiligtums, das Silberstück zu zwanzig Gramm.
17Aber die Erstgeburt eines Rindes, eines Schafes oder einer Ziege sollst du nicht auslösen lassen; denn sie sind heilig. Ihr Blut sollst du an den Altar gießen, und ihr Fett sollst du in Rauch aufgehen lassen als Feueropfer für den HERRN zum lieblichen Geruch.
18Ihr Fleisch soll dir gehören, wie auch die Brust des Schwingopfers und die rechte Schulter dir gehören.
19Alle heiligen Opfergaben, die die Israeliten dem HERRN darbringen, habe ich dir gegeben und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als ewiges Anrecht. Das soll ein 
Salzbund sein für immer vor dem HERRN für dich und für deine Nachkommen mit dir.
¶20Und der HERR sprach zu Aaron: Du sollst in ihrem Lande kein Erbgut besitzen, auch keinen Anteil unter ihnen haben; denn 




ich bin dein Anteil und dein Erbgut inmitten der Israeliten.
21Den Söhnen Levi aber habe ich
alle Zehnten gegeben in Israel zum Erbgut für ihr Amt, das sie an der Stiftshütte ausüben.
22Hinfort sollen sich die Israeliten nicht zur Stiftshütte nahen, damit sie nicht Sünde auf sich laden und sterben,
23sondern die Leviten sollen das Amt ausüben an der Stiftshütte, und sie sollen die Schuld für ihre Verfehlung tragen; das sei eine ewige Ordnung bei euren Nachkommen. Und sie sollen unter den Israeliten kein Erbgut besitzen;
24denn den Zehnten der Israeliten, den sie dem HERRN als Opfergabe geben, habe ich den Leviten zum Erbgut bestimmt; darum habe ich zu ihnen gesagt, daß sie unter den Israeliten kein Erbgut besitzen sollen.
¶25Und der HERR redete mit Mose und sprach:
26Sage den Leviten und sprich zu ihnen: Wenn ihr den Zehnten nehmt von den Israeliten, den ich euch von ihnen bestimmt habe als euer Erbgut, so sollt ihr davon eine heilige Abgabe dem HERRN geben, je den Zehnten von dem Zehnten;
27und diese eure heilige Abgabe soll euch angerechnet werden, als gäbet ihr Korn von der Tenne und Wein aus der Kelter.
28So sollt auch ihr die heiligen Abgaben dem HERRN geben von allen euren Zehnten, die ihr nehmt von den Israeliten, und sollt diese heilige Abgabe für den HERRN dem Priester Aaron geben.
29Von allem, was euch gegeben wird, sollt ihr dem HERRN die heilige Abgabe geben, von allem Besten die davon gebührende heilige Gabe.
30Und sprich zu ihnen: Wenn ihr also das Beste davon als heilige Abgabe nehmt, so soll's den Leviten angerechnet werden wie ein Ertrag von der Tenne und wie ein Ertrag von der Kelter.
31Ihr dürft es essen an allen Orten, ihr und eure Kinder; denn es ist
euer Lohn für euer Amt an der Stiftshütte.
32Ihr werdet dabei nicht Sünde auf euch laden, wenn ihr das Beste davon abgebt, und werdet nicht entweihen die heiligen Gaben der Israeliten und nicht sterben.
19Vom Reinigungswasser
¶1Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:
2Dies ist die Ordnung des Gesetzes, das der HERR geboten hat: Sage den Israeliten, daß sie zu dir führen eine
rötliche Kuh ohne Fehler, an der
kein Gebrechen ist und
auf die noch nie ein Joch gekommen ist.
3Und gebt sie dem Priester Eleasar; der soll sie hinaus vor das Lager führen und dort vor seinen Augen schlachten lassen.
4Und der Priester Eleasar soll etwas von ihrem Blut mit seinem Finger nehmen und in Richtung auf die Stiftshütte
siebenmal sprengen,
5und er soll die Kuh vor seinen Augen verbrennen lassen, ihr
Fell und ihr Fleisch, dazu ihr Blut samt ihrem Mist.
6Und der Priester soll Zedernholz und Ysop und scharlachrote Wolle nehmen und auf die brennende Kuh werfena
7und soll
seine Kleider waschen und seinen Leib mit Wasser abwaschen und danach ins Lager gehen und unrein sein bis zum Abend.
8Und der sie verbrannt hat, soll auch seine Kleider mit Wasser waschen und seinen Leib mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.
9Und ein reiner Mann soll die Asche von der Kuh sammeln und sie draußen vor dem Lager an eine reine Stätte schütten, damit sie dort verwahrt werde für die Gemeinde der Israeliten für das Reinigungswasser; es ist ein Sündopfer.
10Und derselbe, der die Asche der Kuh gesammelt hat, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis zum Abend.
¶11Und dies soll eine ewige Ordnung sein für die Israeliten und die Fremdlinge, die unter euch wohnen:Wer irgendeinen toten Menschen anrührt, der wird sieben Tage unrein sein.
12Er soll sich mit dem Reinigungswasser entsündigen am dritten Tage und am siebenten Tage, so wird er rein. Und wenn er sich nicht am dritten Tage und am siebenten Tage entsündigt, so wird er nicht rein.
13Wenn aber jemand irgendeinen toten Menschen anrührt und sich nicht entsündigen will, so macht er die Wohnung des HERRN
unrein, und solch ein Mensch soll ausgerottet werden aus Israel. Weil das Reinigungswasser nicht über ihn gesprengt ist, ist er unrein; seine Unreinheit bleibt an ihm.
¶14Dies ist das Gesetz: Wenn ein Mensch in seinem Zelt stirbt, soll jeder, der in das Zelt geht, und wer im Zelt ist, unrein sein sieben Tage.
15Auch jedes offene Gefäß, auf das kein Deckel gebunden ist, wird unrein.
16Auch wer auf dem freien Feld einen berührt, der mit dem Schwert erschlagen ist, oder einen Gestorbenen oder eines Menschen Gebein oder ein Grab anrührt, der ist unrein sieben Tage.
17So soll man nun für den Unreinen Asche nehmen von dem verbrannten Sündopfer und fließendes Wasser darauf tun in ein Gefäß.
18Und ein reiner Mann soll Ysop nehmen und ins Wasser tauchen und das Zelt besprengen und alle Gefäße und alle Leute, die darin sind; ebenso auch den, der eines Toten Gebein oder einen Erschlagenen oder Gestorbenen oder ein Grab berührt hat.
19Es soll aber der Reine den Unreinen am dritten Tage und am siebenten Tage besprengen und ihn am siebenten Tage entsündigen, und der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen, so wird er am Abend rein.
20Wer aber unrein wird und sich nicht entsündigen will, der soll ausgerottet werden aus der Gemeinde; denn er hat das Heiligtum des HERRN unrein gemacht und ist nicht mit Reinigungswasser besprengt; darum ist er unrein.
21Und das soll euch eine ewige Ordnung sein. Und auch der, der mit dem Reinigungswasser gesprengt hat, soll seine Kleider waschen, und wer das Reinigungswasser berührt, der soll unrein sein bis zum Abend.
22Und alles, was der Unreine berührt, wird unrein werden, und wer ihn berührt, soll unrein sein bis zum Abend.
20Mirjams Tod. Moses Zweifel beim Haderwasser
¶1Und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die
Wüste Zin im ersten Monat, und das Volk lagerte sich in Kadesch. Und
Mirjam starb dort und wurde dort begraben.
¶2
Und die Gemeinde hatte kein Wasser, und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron.
3Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach daß wir umgekommen wären, als unsere Brüder umkamen vor dem HERRN!
4Warum habt ihr die Gemeinde des HERRN in diese Wüste gebracht, daß wir hier sterben mit unserm Vieh?
5Und warum habt ihr uns aus Ägypten geführt an diesen bösen Ort, wo man nicht säen kann, wo weder Feigen noch Weinstöcke noch Granatäpfel sind und auch kein Wasser zum Trinken ist?
6Da gingen Mose und Aaron von der Gemeinde hinweg zur Tür der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht, und die Herrlichkeit des HERRN erschien ihnen.
¶7Und der HERR redete mit Mose und sprach:
8Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh.
9Da nahm Mose den
Stab, der vor dem HERRN lag, wie er ihm geboten hatte.
10Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Höret, ihr Ungehorsamen,
werden wir euch wohl Wasser hervorbringen können aus diesem Felsen?
11Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit dem Stab zweimal. Da kam viel Wasser heraus, so daß die Gemeinde trinken konnte und ihr Vieh.
12Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt und mich nicht geheiligt habt vor den Israeliten, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht ins Land bringen, das ich ihnen geben werde. 



¶13Das ist das
Haderwasser, wo die Israeliten mit dem HERRN haderten und er sich heilig an ihnen erwies.
14Und Mose sandte Botschaft aus Kadesch zu dem König der 

Edomiter: So läßt dir dein Bruder Israel sagen: Du kennst all die Mühsal, die uns betroffen hat,
15daß unsere Väter nach Ägypten hinabgezogen sind und wir lange Zeit in Ägypten gewohnt haben und daß die Ägypter uns und unsere Väter schlecht behandelt haben.
16Und wir schrien zu dem HERRN; der hat unsere Stimme gehört und einen
Engel gesandt und uns aus Ägypten geführt. Und siehe, wir sind in Kadesch, einer Stadt an deiner Grenze.
17Laß uns durch dein Land ziehen. Wir wollen nicht durch Äcker oder Weinberge gehen, auch nicht Wasser aus den Brunnen trinken. Die Landstraße wollen wir ziehen, weder zur Rechten noch zur Linken weichen, bis wir durch dein Gebiet hindurchgekommen sind. 

18Edom aber sprach zu ihnen: Du sollst nicht hindurchziehen, oder ich werde dir mit dem Schwert entgegentreten.
19Die Israeliten sprachen zu ihm: Wir wollen auf der gebahnten Straße ziehen, und wenn wir von deinem Wasser trinken, wir und unser Vieh, so wollen wir's bezahlen. Wir wollen nichts als nur zu Fuß hindurchziehen.
20Er aber sprach: Du sollst nicht hindurchziehen. Und die Edomiter zogen aus, ihnen entgegen, mit mächtigem Heer und starker Hand.
21So weigerten sich die Edomiter, Israel zu gestatten, durch ihr Gebiet zu ziehen. Und Israel wich ihnen aus.
Aarons Tod
¶22Und die Israeliten brachen auf von Kadesch und kamen mit der ganzen Gemeinde an den Berg Hor.
23Und der HERR redete mit Mose und Aaron am Berge Hor an der Grenze des Landes der Edomiter und sprach:
24Aaron soll versammelt werden zu seinen Vätern; denn er soll nicht in das Land kommen, das ich den Israeliten gegeben habe, weil ihr meinem Munde ungehorsam gewesen seid bei dem Haderwasser.
25Nimm aber Aaron und seinen Sohn Eleasar und führe sie auf den Berg Hor
26und
zieh Aaron seine Kleider aus und zieh sie seinem Sohn Eleasar an. Und Aaron soll dort zu seinen Vätern versammelt werden und sterben.
27Da tat Mose, wie ihm der HERR geboten hatte, und sie stiegen auf den Berg Hor vor der ganzen Gemeinde.
28Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und zog sie seinem Sohn Eleasar an. 
Und Aaron starb dort oben auf dem Berge. Mose aber und Eleasar stiegen herab vom Berge.
29Und als die ganze Gemeinde sah, daß Aaron tot war,
beweinten sie ihn dreißig Tage, das ganze Haus Israel.
21Sieg über die Kanaaniter im Südland
¶1Und als der König von Arad, der Kanaaniter, der im Südland wohnte, hörte, daß Israel herankam auf dem Wege von Atarim, zog er in den Kampf gegen Israel und führte etliche gefangen. 
2Da gelobte Israel dem HERRN ein Gelübde und sprach: Wenn du dies Volk in meine Hand gibst, so will ich an ihren Städten den 



Bann vollstrecken.
3Und der HERR hörte auf die Stimme Israels und gab die Kanaaniter in ihre Hand, und sie vollstreckten den Bann an ihnen und ihren Städten, und man nannte die Gegend 
Horma*.
4
Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege
5und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, daß wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und uns ekelt vor dieser mageren Speise.
6Da sandte der HERR
feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, daß viele aus Israel starben.
7Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben
gesündigt, daß wir wider den HERRN und wider dich geredet haben. Bitte den HERRN, daß er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk.
8Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine 
eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben.
9Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.
Zug bis an den Arnon und ins Moabiterland
¶10Und die Israeliten zogen aus und lagerten sich in Obot.
11Und von Obot zogen sie aus und lagerten sich in Ije-Abarim, in der Wüste östlich von Moab.
12Von da zogen sie weiter und lagerten sich am Bach Sered.
13Von da zogen sie weiter und lagerten sich in der Wüste südlich des Arnon, der im Gebiet der Amoriter entspringt; denn der Arnon ist die Grenze Moabs zwischen Moab und den Amoritern.
14Daher heißt es in dem 
Buch von den Kriegen des HERRN: „Das Waheb in Sufa und die Bäche am Arnon
15und den Abhang der Bäche, der sich hinzieht zur Stadt Ar und sich lehnt an die Grenze Moabs.“
16Und von da zogen sie nach Beer. Das ist der Brunnen, von dem der HERR zu Mose sagte: Versammle das Volk, ich will ihnen Wasser geben.
17Damals sang Israel dies Lied: „Brunnen, steige auf! Singet von ihm:
18Das ist der Brunnen, den die Fürsten gegraben haben; die Edlen im Volk haben ihn gegraben mit dem Zepter, mit ihren Stäben.“ Und von Beer zogen sie nach Mattana
19und von Mattana nach Nahalīl; und von Nahaliël nach Bamot-Baal;
20und von Bamot-Baal in das Tal, das im Feld von Moab liegt bei dem Gipfel des Pisga, der hinunterblickt auf das Jordantal.
Sieg über die Könige Sihon und Og
¶21
Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen:
22Laß mich durch dein Land ziehen. Wir wollen nicht abbiegen in die Äcker noch in die Weingärten, wollen auch vom Brunnenwasser nicht trinken; die Landstraße wollen wir ziehen, bis wir durch dein Gebiet hindurchgekommen sind.
23Aber Sihon gestattete den Israeliten nicht den Zug durch sein Gebiet, sondern sammelte sein ganzes Kriegsvolk und zog aus, Israel entgegen in die Wüste. Und als er nach Jahaz kam, kämpfte er gegen Israel.
24Israel aber schlug ihn mit der Schärfe des Schwerts und nahm sein Land ein vom Arnon bis an den Jabbok und bis zu den Ammonitern; das Gebiet der Ammoniter aber reichte bis Jaser.
25So nahm Israel alle diese Städte ein und wohnte in allen Städten der Amoriter, in Heschbon und in allen seinen Ortschaften.
26Denn Heschbon war die Stadt Sihons, des Königs der Amoriter, und er hatte zuvor mit dem König der Moabiter gekämpft und ihm all sein Land abgewonnen bis zum Arnon.
27Daher sagt man im Lied:
¶28Kommt nach Heschbon, daß man die Stadt Sihons baue und aufrichte.Denn Feuer ist aus Heschbon gefahren, eine Flamme von der Stadt Sihons; die hat gefressen Ar in Moab und verzehrt die Höhen am Arnon.
29Weh dir, Moab! Du Volk des 
Kemosch bist verloren! Man hat seine Söhne in die Flucht geschlagen und seine Töchter gefangen geführt zu Sihon, dem König der Amoriter.
30Seine Herrlichkeit ist zunichte geworden von Heschbon bis nach Dibon, sie ist zerstört bis nach Nofach, bis nach Medeba.
31So wohnte Israel im Lande der Amoriter.
¶32Und Mose sandte Kundschafter aus nach Jaser; und sie eroberten es mit seinen Ortschaften und vertrieben die Amoriter, die darin waren,
33
und wandten sich und zogen hinauf den Weg nach Baschan. Da zog ihnen entgegen Og, der König von Baschan, mit seinem ganzen Kriegsvolk, um bei Edreī zu kämpfen.
34Und der HERR sprach zu Mose: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn in deine Hand gegeben mit Land und Leuten, und du sollst mit ihm tun, wie du mit
Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der in Heschbon wohnte.
35Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes Kriegsvolk, bis keiner mehr übrig blieb, und nahmen das Land ein.
22Bileam soll Israel verfluchen, aber er muß es segnen
¶1Danach zogen die Israeliten weiter und lagerten sich im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho.
2Und Balak, der Sohn Zippors, sah alles, was Israel den Amoritern angetan hatte.
3Und die Moabiter fürchteten sich sehr vor dem Volk, das so groß war, und den Moabitern graute vor den Israeliten.
4Und sie sprachen zu den Ältesten der Midianiter: Nun wird dieser Haufe auffressen, was um uns herum ist, wie ein Rind das Gras auf dem Felde abfrißt. Balak aber, der Sohn Zippors, war zu der Zeit König der Moabiter.
5Und er sandte Boten aus zu 

Bileam, dem Sohn Beors, nach Petor, das am Euphrat liegt, ins Land der Söhne seines Volks, um ihn herbeizurufen, und ließ ihm sagen: Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten gezogen, das bedeckt das ganze Land und lagert mir gegenüber.
6So komm nun und verfluche mir das Volk, denn es ist mir zu mächtig; vielleicht kann ich's dann schlagen und aus dem Lande vertreiben; denn ich weiß: wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht.
7Und die Ältesten der Moabiter gingen hin mit den Ältesten der Midianiter und hatten den
Lohn für das Wahrsagen in ihren Händen und kamen zu Bileam und sagten ihm die Worte Balaks.
8Und er sprach zu ihnen: Bleibt hier über Nacht, so will ich euch antworten, wie mir's der HERR sagen wird. Da blieben die Fürsten der Moabiter bei Bileam.
¶9Und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind die Leute, die bei dir sind? 10Bileam sprach zu Gott: Balak, der Sohn Zippors, der König der Moabiter, hat zu mir gesandt: 11Siehe, ein Volk ist aus Ägypten gezogen und bedeckt das ganze Land. So komm nun und verfluche es; vielleicht kann ich dann mit ihm kämpfen und es vertreiben. 12Gott aber sprach zu Bileam: Geh nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet. 13Da stand Bileam am Morgen auf und sprach zu den Fürsten Balaks: Geht hin in euer Land; denn der HERR will's nicht gestatten, daß ich mit euch ziehe.
¶14Und die Fürsten der Moabiter machten sich auf, kamen zu Balak und sprachen: Bileam weigert sich, mit uns zu ziehen.
15Da sandte Balak noch mehr und noch mächtigere Fürsten, als jene waren.
16Als die zu Bileam kamen, sprachen sie zu ihm: So läßt dir sagen Balak, der Sohn Zippors: Wehre dich doch nicht dagegen, zu mir zu ziehen;
17denn ich will dich hoch ehren, und was du mir sagst, das will ich tun; komm doch und verfluche mir dies Volk.
18Bileam antwortete und sprach zu den Gesandten Balaks:
Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des HERRN, meines Gottes, weder im Kleinen noch im Großen.
19So bleibt auch ihr nun hier diese Nacht, daß ich erfahre, was der HERR weiter mit mir reden wird.
20Da kam Gott in der Nacht zu Bileam und sprach zu ihm: Sind die Männer gekommen, dich zu rufen, so mach dich auf und zieh mit ihnen; doch nur was ich dir sagen werde, sollst du tun.
¶21Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter.
22Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, daß er hinzog. Und der
Engel des HERRN trat in den Weg, um ihm zu widerstehen. Er aber ritt auf seiner Eselin, und zwei Knechte waren mit ihm.
23Und die Eselin sah den Engel des HERRN auf dem Wege stehen
mit einem bloßen Schwert in seiner Hand. Und die Eselin wich vom Weg ab und ging auf dem Felde; Bileam aber schlug sie, um sie wieder auf den Weg zu bringen.
24Da trat der Engel des HERRN auf den Pfad zwischen den Weinbergen, wo auf beiden Seiten Mauern waren.
25Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileam den Fuß ein an der Mauer, und er schlug sie noch mehr.
26Da ging der Engel des HERRN weiter und trat an eine enge Stelle, wo kein Platz mehr war auszuweichen, weder zur Rechten noch zur Linken.
27Und als die Eselin den Engel des HERRN sah, fiel sie in die Knie unter Bileam. Da entbrannte der Zorn Bileams, und er schlug die Eselin mit dem Stecken.
28Da tat der HERR der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was hab ich dir getan, daß du mich nun dreimal geschlagen hast?a
29Bileam sprach zur Eselin: Weil du Mutwillen mit mir treibst! Ach daß ich jetzt ein Schwert in der Hand hätte, ich wollte dich töten!
30Die Eselin sprach zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? War es je meine Art, es so mit dir zu treiben? Er sprach: Nein.
31Da öffnete der HERR dem Bileam die Augen, daß er den Engel des HERRN auf dem Wege stehen sah mit einem bloßen Schwert in seiner Hand, und er neigte sich und fiel nieder auf sein Angesicht.
32Und der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn dein Weg ist verkehrt in meinen Augen.
33Und die Eselin hat mich gesehen und ist mir dreimal ausgewichen. Sonst, wenn sie mir nicht ausgewichen wäre, so hätte ich dich jetzt getötet, aber die Eselin am Leben gelassen.
34Da sprach Bileam zu dem Engel des HERRN: Ich habe gesündigt; ich hab's ja nicht gewußt, daß du mir entgegenstandest auf dem Wege. Und nun, wenn dir's nicht gefällt, will ich wieder umkehren.
35Der Engel des HERRN sprach zu ihm: Zieh hin mit den Männern, aber nichts anderes, als was ich zu dir sagen werde, sollst du reden. So zog Bileam mit den Fürsten Balaks.
¶36Als Balak hörte, daß Bileam kam, zog er aus, ihm entgegen nach Ar in Moab, das am Arnon liegt, an der äußersten Grenze, 37und sprach zu ihm: Hab ich nicht zu dir gesandt und dich rufen lassen? Warum bist du denn nicht zu mir gekommen? Meinst du, ich könnte dich nicht ehren? 38Bileam antwortete ihm: Siehe, ich bin zu dir gekommen, aber wie kann ich etwas anderes reden, als was mir Gott in den Mund gibt? Nur das kann ich reden! 39So zog Bileam mit Balak, und sie kamen nach Kirjat-Huzot. 40Und Balak opferte Rinder und Schafe und sandte davon an Bileam und an die Fürsten, die bei ihm waren.
¶41Und am Morgen nahm Balak den Bileam und führte ihn hinauf nach
Bamot-Baal, daß er von dort das ganze Volk Israel überblicken konnte.
23¶1Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und schaffe mir her sieben junge Stiere und sieben Widder.
2Balak tat, wie ihm Bileam sagte, und beide, Balak und Bileam, opferten auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder.
3Und Bileam sprach zu Balak: Tritt zu deinem Brandopfer; ich will hingehen, ob mir vielleicht der HERR begegnet, daß ich dir sage, was er mir zeigt. Und er ging hin auf einen kahlen Hügel.
4Und Gott begegnete Bileam; er aber sprach zu ihm: Sieben Altäre hab ich hergerichtet und auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder geopfert.
5Der HERR aber gab das Wort dem Bileam in den Mund und sprach: Geh zurück zu Balak und sprich so!
6Und als er zu ihm kam, siehe, da stand er bei seinem Brandopfer samt allen Fürsten der Moabiter.
7Da hob Bileam an mit seinem Spruch und sprach: Aus Aram hat mich Balak, der König der Moabiter, holen lassen von dem Gebirge im Osten: Komm, verfluche mir Jakob! Komm, verwünsche Israel!
8Wie soll ich fluchen, dem Gott nicht flucht? Wie soll ich verwünschen, den der HERR nicht verwünscht?
9Denn von der Höhe der Felsen sehe ich ihn, und von den Hügeln schaue ich ihn. Siehe, das Volk wird abgesondert wohnen und sich nicht zu den Heiden rechnen.
10Wer kann zählen den
Staub Jakobs, auch nur den vierten Teil Israels? Meine Seele möge sterben den Tod der Gerechten, und mein Ende werde wie ihr Ende!
¶11Da sprach Balak zu Bileam: Was tust du mir an? Ich habe dich holen lassen, um meinen Feinden zu fluchen, und siehe, du segnest.
12Er antwortete und sprach: Muß ich nicht das halten und
reden, was mir der HERR in den Mund gibt?
13Balak sprach zu ihm: Komm doch mit mir an einen andern Ort, von wo aus du nur sein äußerstes Ende siehst, aber nicht ganz Israel, und verfluche es mir von dort.
14Und er führte ihn zum Späherfeld auf dem Gipfel des Pisga und baute sieben Altäre und opferte auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder.
15Und Bileam sprach zu Balak: Tritt zu deinem Brandopfer, ich aber will dort dem Herrn begegnen.
¶16Und der HERR begegnete Bileam und gab ihm das Wort in seinen Mund und sprach: Geh zurück zu Balak und sprich so!
17Und als er zu ihm kam, siehe, da stand er bei seinem Brandopfer samt den Fürsten der Moabiter. Und Balak sprach zu ihm: Was hat der HERR gesagt?
18Und er hob an mit seinem Spruch und sprach: Steh auf, Balak, und höre! Nimm zu Ohren, was ich sage, du Sohn Zippors!
19Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, noch ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?a
20Siehe, zu segnen ist mir befohlen; er hat gesegnet, und ich kann's nicht wenden.
21Man sieht kein Unheil in Jakob und kein Verderben in Israel. Der HERR, sein Gott, ist bei ihm, und es jauchzt dem König zu.
22Gott, der sie aus Ägypten geführt hat, ist für sie wie das Horn des Wildstiers.
23Denn es gibt kein Zaubern in Jakob und kein Wahrsagen in Israel. Zu rechter Zeit wird Jakob und Israel gesagt, welche Wunder Gott tut.
24Siehe, das Volk wird aufstehen wie ein junger Löwe und wird sich erheben 
wie ein Löwe; es wird sich nicht legen, bis es den Raub verzehrt und das Blut der Erschlagenen trinkt.
¶25Da sprach Balak zu Bileam: Du sollst es weder verfluchen noch segnen.
26Bileam antwortete und sprach zu Balak: Hab ich dir nicht gesagt, alles, was der HERR redet, das würde ich tun?
27Balak sprach zu ihm: Komm doch, ich will dich an einen andern Ort führen; vielleicht gefällt es Gott, daß du sie mir dort verfluchst.
28Und
Balak führte ihn auf den Gipfel des Berges
Peor, der hinunterblickt auf das Jordantal.
29Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und schaffe mir her sieben junge Stiere und sieben Widder.
30Balak tat, wie Bileam sagte, und opferte auf jedem Altar einen jungen Stier und einen Widder.
24¶1Als nun Bileam sah, daß es dem HERRN gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie bisher auf Zeichen aus, sondern richtete sein Angesicht zur Wüste,
2hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen. Und der Geist Gottes kam auf ihn,
3und er hob an mit seinem Spruch und sprach: Es sagt Bileam, der Sohn Beors, es sagt der Mann, dem
die Augen geöffnet sind;
4es sagt der Hörer göttlicher Rede, der des Allmächtigen Offenbarung sieht, dem die Augen geöffnet werden, wenn er niederkniet:
5Wie fein sind deine Zelte, Jakob, und deine Wohnungen, Israel!
6Wie die Täler, die sich ausbreiten, wie die Gärten an den Wassern, wie die Aloebäume, die der HERR pflanzt, wie die Zedern an den Wassern.
7Sein Eimer fließt von Wasser über, und seine Saat hat Wasser die Fülle. Sein König wird höher werden als Agag, und sein Reich wird sich erheben.
8Gott, der ihn aus Ägypten geführt hat, ist für ihn wie das Horn des Wildstiers. Er wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern.
9Er 
hat sich hingestreckt, sich niedergelegt wie ein Löwe und wie ein junger Löwe - wer will ihn aufstören? 
Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!
¶10Da entbrannte Balaks Zorn gegen Bileam, und er schlug die Hände zusammen und sprach zu ihm: Ich habe dich gerufen, daß du meine Feinde verfluchen solltest, und siehe, du hast sie nun dreimal gesegnet.
11Geh nun weg in dein Land! Ich dachte, ich wollte dich ehren, aber der HERR hat dir die Ehre verwehrt.
12Bileam antwortete ihm: Hab ich nicht schon zu deinen Boten gesagt, die du zu mir sandtest:
13Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch an des HERRN Wort nicht vorüber und Böses und Gutes tun nach meinem Herzen, sondern was der HERR redet, das würde ich auch reden?a
14Und nun siehe, ich ziehe zu meinem Volk. So komm, ich will dir kundtun, was dies Volk deinem Volk tun wird zur letzten Zeit.
15Und er hob an mit seinem Spruch und sprach: Es sagt Bileam, der Sohn Beors, es sagt der Mann, dem die Augen geöffnet sind,
16es sagt der Hörer göttlicher Rede und der die Erkenntnis des Höchsten hat, der die Offenbarung des Allmächtigen sieht und dem die Augen geöffnet werden, wenn er niederkniet:
17Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn, aber nicht von nahem. Es wird ein 
Stern aus Jakob aufgehen und ein
Zepter aus Israel aufkommen und wird
zerschmettern die Schläfen der Moabiter und den Scheitel aller Söhne Sets.
18
Edom wird er einnehmen, und Seīr, sein Feind, wird unterworfen sein; Israel aber wird Sieg haben.
19Aus Jakob wird
der Herrscher kommen und umbringen, was übrig ist von den Städten.
¶20Und als er die Amalekiter sah, hob er an mit seinem Spruch und sprach: Amalek ist das erste unter den Völkern; aber 
zuletzt wird es umkommen.
¶21Und als er die
Keniter sah, hob er an mit seinem Spruch und sprach: Fest ist deine Wohnung, und du hast dein Nest in einen Fels gebaut.
22Dennoch wird Kain ausgetilgt werden. Wie lange noch, dann führt Assur dich gefangen hinweg!
23Und er hob abermals an mit seinem Spruch und sprach: Ach, wer wird am Leben bleiben, wenn Gott das tun wird?
24Und Schiffe aus
Kittim werden verderben
Assur und
Eber; das aber wird auch umkommen.
¶25Und
Bileam machte sich auf und zog hin und kam wieder in sein Land, und Balak zog seinen Weg.
25Israels Götzendienst mit dem Baal-Peor. Der Eifer des Pinhas für denHERRN
¶1Und Israel lagerte in
Schittim. Da fing das Volk an zu
huren mit den Töchtern der Moabiter;
2die luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter. Und das Volk aß und betete ihre Götter an.
3Und Israel hängte sich an den 
Baal- Peor. Da entbrannte des HERRN Zorn über Israel,
4und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und 
hänge sie vor dem HERRN auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des HERRN von Israel wende.
5Und Mose sprach zu den Richtern Israels:
Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben.
¶6Und siehe, ein Mann aus Israel kam und brachte unter seine Brüder eine
Midianiterin vor den Augen des Mose und der ganzen Gemeinde der Israeliten, die da weinten vor der Tür der Stiftshütte.
7Als das
Pinhas sah, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, stand er auf aus der Gemeinde und nahm einen Spieß in seine Hand
8und ging dem israelitischen Mann nach in die Kammer und durchstach sie beide, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Leib. Da hörte die Plage auf unter den Israeliten.
9Es waren aber durch die Plage getötet worden vierundzwanzigtausend.
¶10Und der HERR redete mit Mose und sprach:
11Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, hat meinen Grimm von den Israeliten gewendet durch seinen Eifer um mich, daß ich nicht in meinem Eifer die Israeliten vertilgte.
12Darum sage: Siehe, ich gebe ihm meinen 


Bund des Friedens,
13und dieser Bund soll ihm und seinen Nachkommen das ewige Priestertum zuteilen, weil er für seinen Gott geeifert und für die Israeliten Sühne geschafft hat.
14Der israelitische Mann aber, der erschlagen wurde mit der Midianiterin, hieß Simri, der Sohn Salus, der Oberste einer Sippe der Simeoniter.
15Die midianitische Frau, die auch erschlagen wurde, hieß Kosbi, eine Tochter Zurs, des Hauptes eines Geschlechtes unter den Midianitern.
¶16Und der HERR redete mit Mose und sprach:
17Tut den Midianitern Schaden und schlagt sie;
18denn sie haben euch Schaden getan mit ihrer List, die sie gegen euch geübt haben durch den Peor und durch ihre Schwester Kosbi, die Tochter eines Obersten der Midianiter, die erschlagen wurde am Tag der Plage, die um des Peor willen kam.
Neue Zählung der Stämme des Volkes
¶19Und es geschah nach der Plage,
26¶1da sprach der HERR zu Mose und Eleasar, dem Sohn des Priesters Aaron:
2Nehmt die Summe der ganzen Gemeinde der Israeliten auf, von zwanzig Jahren an und darüber nach ihren Sippen, alle, die wehrfähig sind in Israel.
3Und Mose und Eleasar, der Priester, zählten sie im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho,
4die zwanzig Jahre alt waren und darüber, wie der HERR es Mose geboten hatte. Dies aber waren die Israeliten, die aus Ägypten gezogen waren:
¶5

Ruben, der Erstgeborene Israels. Die Söhne Rubens aber waren: Henoch, von dem das Geschlecht der Henochiter kommt; Pallu, von dem das Geschlecht der Palluiter kommt;
6Hezron, von dem das Geschlecht der Hezroniter kommt; Karmi, von dem das Geschlecht der Karmiter kommt.
7Das sind die Geschlechter von Ruben, und ihre Zahl war 43 730.
8Aber die Söhne Pallus waren Eliab.
9Und die Söhne Eliabs waren Nemuël und
Datan und Abiram. Das sind der Datan und Abiram, die von der Versammlung berufen waren, aber die sich gegen Mose und Aaron auflehnten in der Rotte Korach, als sie sich gegen den HERRN auflehnten.
10Und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie mit Korach, während die Rotte starb, indem das Feuer zweihundertundfünfzig Männer fraß und sie zum Zeichen wurden.
11Aber die Söhne Korachs starben nicht alle.
¶12Die Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern waren: Jemuël, daher kommt das Geschlecht der Jemuëliter; Jamin, daher kommt das Geschlecht der Jaminiter; Jachin, daher das Geschlecht der Jachiniter kommt;
13
Serach, daher das Geschlecht der Serachiter kommt; Schaul, daher das Geschlecht der Schauliter kommt.
14Das sind die Geschlechter von Simeon, 22 200.
¶15Die Söhne Gads nach ihren Geschlechtern waren: Zifjon, daher das Geschlecht der Zifjoniter kommt; Haggi, daher das Geschlecht der Haggiter kommt; Schuni, daher das Geschlecht der Schuniter kommt; 16Osni, daher das Geschlecht der Osniter kommt; Eri, daher das Geschlecht der Eriter kommt; 17Arod, daher das Geschlecht der Aroditer kommt; Areli, daher das Geschlecht der Areliter kommt. 18Das sind die Geschlechter der Söhne Gads, an Zahl 40 500.
¶19Die Söhne Judas waren: Er und Onan, die beide im Lande Kanaan starben.
20Es waren aber die Söhne Judas nach ihren Geschlechtern: Schela, daher das Geschlecht der Schelaniter kommt; Perez, daher das Geschlecht der Pereziter kommt; Serach, daher das Geschlecht der Serachiter kommt.
21Aber die Söhne des
Perez waren: Hezron, daher das Geschlecht der Hezroniter kommt; Hamul, daher das Geschlecht der Hamuliter kommt.
22Das sind die Geschlechter Judas, an Zahl 76 500.
¶23Die Söhne Issachars nach ihren Geschlechtern waren: Tola, daher das Geschlecht der Tolaiter kommt; Puwa, daher das Geschlecht der Puwaniter kommt; 24Jaschub, daher das Geschlecht der Jaschubiter kommt; Schimron, daher das Geschlecht der Schimroniter kommt. 25Das sind die Geschlechter Issachars, an Zahl 64 300.
¶26Die Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern waren: Sered, daher das Geschlecht der Serediter kommt; Elon, daher das Geschlecht der Eloniter kommt; Jachleel, daher das Geschlecht der Jachleeliter kommt.
27Das sind die Geschlechter Sebulons, an Zahl 60 500.
28Die Söhne Josefs nach ihren Geschlechtern waren: Manasse und Ephraim.
29
Die Söhne Manasses aber waren: Machir, daher kommt das Geschlecht der Machiriter; Machir zeugte Gilead, daher kommt das Geschlecht der Gileaditer.
30Dies sind die Söhne Gileads: Iëser, daher kommt das Geschlecht der Iëseriter; Helek, daher kommt das Geschlecht der Helekiter;
31Asrīl, daher kommt das Geschlecht der Asriëliter; Sichem, daher kommt das Geschlecht der Sichemiter;
32Schemida, daher kommt das Geschlecht der Schemidaiter; Hefer, daher kommt das Geschlecht der Heferiter.
33Zelofhad aber war Hefers Sohn und hatte keine Söhne, sondern Töchter; die hießen Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza.
34Das sind die Geschlechter Manasses, an Zahl 52 700.
¶35Die Söhne Ephraims nach ihren Geschlechtern waren: Schutelach, daher kommt das Geschlecht der Schutelachiter; Becher, daher kommt das Geschlecht der Becheriter; Tahan, daher kommt das Geschlecht der Tahaniter. 36Die Söhne Schutelachs aber waren: Eran, daher kommt das Geschlecht der Eraniter. 37Das sind die Geschlechter der Söhne Ephraims, an Zahl 32 500. Das sind die Söhne Josefs nach ihren Geschlechtern.
¶38Die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern waren: Bela, daher kommt das Geschlecht der Belaiter; Aschbel, daher kommt das Geschlecht der Aschbeliter; Ahiram, daher kommt das Geschlecht der Ahiramiter; 39Schufam, daher kommt das Geschlecht der Schufamiter; Hufam, daher kommt das Geschlecht der Hufamiter. 40Die Söhne Belas aber waren: Ard und Naaman, daher kommt das Geschlecht der Arditer und Naamaniter. 41Das sind die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern, an Zahl 45 600.
¶42Die Söhne Dans nach ihren Geschlechtern waren: Schuham, daher kommt das Geschlecht der Schuhamiter. Das sind die Geschlechter Dans nach ihren Geschlechtern. 43Alle Geschlechter der Schuhamiter waren an Zahl 64 400.
¶44Die Söhne Assers nach ihren Geschlechtern waren: Jimna, daher kommt das Geschlecht der Jimniter; Jischwi, daher kommt das Geschlecht der Jischwiter; Beria, daher kommt das Geschlecht der Beriiter. 45Aber die Söhne Berias waren: Heber, daher kommt das Geschlecht der Heberiter; Malkīl, daher kommt das Geschlecht der Malkiëliter. 46Und die Tochter Assers hieß Serach. 47Das sind die Geschlechter der Söhne Assers, an Zahl 53 400.
¶48Die Söhne Naftalis nach ihren Geschlechtern waren: Jachzeel, daher kommt das Geschlecht der Jachzeeliter; Guni, daher kommt das Geschlecht der Guniter; 49Jezer, daher kommt das Geschlecht der Jezeriter; Schillem, daher kommt das Geschlecht der Schillemiter. 50Das sind die Geschlechter von Naftali nach ihren Sippen, an Zahl 45 400.
¶51Das ist die Summe der Israeliten, 601 730.
¶52Und der HERR redete mit Mose und sprach:
53Diesen sollst du das Land austeilen zum Erbe nach der Zahl der Namen.
54Dem Geschlecht, das groß ist an Zahl, sollst du viel zum Erbe geben, und dem Geschlecht, das gering ist an Zahl, wenig; einem jeden soll man geben nach seiner Zahl.
55
Doch soll man das Land durchs Los austeilen; nach den Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie ihr Erbteil erhalten.
56Nach dem Los sollst du ihr Erbe austeilen zwischen den vielen und wenigen.
Die Geschlechter der Leviten
¶57Und dies ist die Summe der Leviten nach ihren Geschlechtern: Gerschon, daher das Geschlecht der Gerschoniter; Kehat, daher das Geschlecht der Kehatiter; Merari, daher das Geschlecht der Merariter. 
58Dies sind die Geschlechter Levis: das Geschlecht der
Libniter, das Geschlecht der
Hebroniter, das Geschlecht der Machliter, das Geschlecht der Muschiter, das Geschlecht der Korachiter. Kehat aber zeugte Amram.
59Und Amrams Frau hieß Jochebed, eine Tochter Levis, die ihm geboren wurde in Ägypten. Und sie gebar dem Amram Aaron und Mose und ihre Schwester Mirjam.
60Dem Aaron aber wurden geboren Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar.
61Nadab aber und Abihu starben, als sie fremdes Feuer darbrachten vor dem HERRN.
62Und ihre Summe war 23 000, alles, was männlich war, von einem Monat an und darüber. Sie wurden nämlich nicht gezählt zusammen mit den Israeliten; denn man gab ihnen kein Erbe unter den Israeliten.
¶63Das ist die Summe der Israeliten, die Mose und Eleasar, der Priester, zählten im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho.
64Unter diesen aber war keiner mehr von denen aus Israel, die Mose und Aaron, der Priester, gezählt hatten in der Wüste Sinai.
65Denn der HERR hatte ihnen gesagt, sie sollten des Todes sterben in der Wüste.
Und so blieb keiner von ihnen übrig als Kaleb, der Sohn Jefunnes, und Josua, der Sohn Nuns.
27¶1Und 
die Töchter Zelofhads, des Sohnes Hefers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, von den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josefs, mit Namen Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza kamen herzu
2und traten vor Mose und vor Eleasar, den Priester, und vor die Stammesfürsten und die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte und sprachen:
3Unser Vater ist gestorben in der Wüste und war nicht mit unter der Rotte, die sich 
gegen den HERRN empörte, unter der Rotte Korach, sondern ist um seiner eigenen Sünde willen gestorben und hatte keine Söhne.
4Warum soll denn unseres Vaters Name in seinem Geschlecht untergehen, weil er keinen Sohn hat? Gebt uns auch ein Erbgut unter den Brüdern unseres Vaters.
¶5Mose brachte ihre Sache vor den HERRN. 6Und der HERR sprach zu ihm: 7Die Töchter Zelofhads haben recht geredet. Du sollst ihnen ein Erbgut unter den Brüdern ihres Vaters geben und sollst ihres Vaters Erbe ihnen zuwenden. 8Und sage den Israeliten: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hat, so sollt ihr sein Erbe seiner Tochter zuwenden. 9Hat er keine Tochter, sollt ihr's seinen Brüdern geben. 10Hat er keine Brüder, sollt ihr's den Brüdern seines Vaters geben. 11Hat sein Vater keine Brüder, sollt ihr's seinen nächsten Verwandten geben, die ihm angehören in seinem Geschlecht, damit sie es in Besitz nehmen. Das soll den Israeliten Gesetz und Recht sein, wie der HERR dem Mose geboten hat.
Josua wird zum Nachfolger des Mose bestellt
¶12
Und der HERR sprach zu Mose: Steig auf dies Gebirge Abarim und sieh auf das Land, das ich den Israeliten geben werde.
13Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinen Vätern versammelt werden, wie dein Bruder Aaron zu ihnen versammelt ist,
14weil ihr meinem Wort ungehorsam gewesen seid in der Wüste Zin, als die Gemeinde haderte und
ihr mich vor ihnen heiligen solltet durch das Wasser. Das ist das Haderwasser zu Kadesch in der Wüste Zin.
¶15Und Mose redete mit dem HERRN und sprach:
16Der HERR, der
Gott des Lebensgeistes für alles Fleisch, wolle einen Mann setzen über die Gemeinde,
17der vor ihnen her aus- und eingeht und sie aus- und einführt, damit die Gemeinde des HERRN nicht sei 
wie die Schafe ohne Hirten.
¶18Und der HERR sprach zu Mose: Nimm Josua zu dir, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hände auf ihn;
19und laß ihn treten vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde und bestelle ihn vor ihren Augen
20und lege 
von deiner Hoheit auf ihn, damit ihm gehorche die ganze Gemeinde der Israeliten.
21Und er soll treten vor Eleasar, den Priester, der soll für ihn 
mit den heiligen Losen den HERRN befragen. Nach dessen Befehl sollen aus- und einziehen er und alle Israeliten mit ihm und die ganze Gemeinde.
22Mose tat, wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm Josua und ließ ihn treten vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde
23und legte seine Hand auf ihn und bestellte ihn, wie der HERR durch Mose geredet hatte.
28Gesetze über die regelmäßigen Opfer des Jahres
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt achthaben, daß ihr zur rechten Zeit meine Opfergaben darbringt, meine
Feueropferspeise mir zum lieblichen Geruch.
3
Und sprich zu ihnen: Dies sind die Feueropfer, die ihr dem HERRN opfern sollt: einjährige Schafe, die ohne Fehler sind, täglich zwei zum täglichen Brandopfer,
4ein Schaf am Morgen, das andere gegen Abend;
5dazu ein Zehntel Scheffel feinstes Mehl zum Speisopfer, mit Öl vermengt, das gestoßen ist, eine viertel Kanne.
6Das ist das tägliche Brandopfer, das ihr am Berge Sinai geopfert habt zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den HERRN.
7Dazu sein Trankopfer zu je einem Schaf eine viertel Kanne. Im Heiligtum soll man den Wein des Trankopfers dem HERRN darbringen.
8Das andere Schaf sollst du gegen Abend zurichten. Mit einem Speisopfer wie am Morgen und mit seinem Trankopfer sollst du es zurichten als Feueropfer für den HERRN zum lieblichen Geruch.
¶9Am
Sabbattag aber zwei einjährige Schafe ohne Fehler und zwei Zehntel feinstes Mehl zum Speisopfer, mit Öl vermengt, und sein Trankopfer.
10Das ist das Brandopfer an jedem Sabbat außer dem täglichen Brandopfer samt seinem Trankopfer.
¶11Aber am ersten Tage eurer Monate sollt ihr dem HERRN ein Brandopfer opfern: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehler
12und
je drei Zehntel feinstes Mehl zum Speisopfer, mit Öl vermengt, zu je einem jungen Stier und zwei Zehntel feinstes Mehl zum Speisopfer, mit Öl vermengt, zu dem einen Widder
13und je ein Zehntel feinstes Mehl zum Speisopfer, mit Öl vermengt, zu je einem Schaf. Das ist ein Brandopfer des lieblichen Geruchs, ein Feueropfer für den HERRN.
14Und was dazu gehört an Trankopfern, soll sein: eine halbe Kanne Wein zu je einem jungen Stier, eine drittel Kanne zum Widder, eine viertel Kanne zu je einem Schaf. Das ist das Brandopfer zum Neumond eines jeden Monats im Jahr.
15Dazu soll man einen Ziegenbock dem HERRN zum Sündopfer zurichten außer dem täglichen Brandopfer und seinem Trankopfer.
16Aber am vierzehnten Tag des ersten Monats ist das Passa des HERRN.
17Und am fünfzehnten Tage desselben Monats ist Festfeier. Sieben Tage soll man ungesäuertes Brot essen.
18Am ersten Tag soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun
19und sollt dem HERRN Brandopfer darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehler
20samt ihren Speisopfern: drei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zu je einem jungen Stier und zwei Zehntel zu dem Widder
21und je ein Zehntel auf ein Schaf unter den sieben Schafen,
22dazu einen Bock zum Sündopfer, um für euch Sühne zu schaffen.
23Und ihr sollt das alles darbringen außer dem Brandopfer am Morgen, welches das tägliche Brandopfer ist.
24Nach dieser Weise sollt ihr alle Tage, die sieben Tage lang, das Opfer zurichten als Feueropferspeise zum lieblichen Geruch für den HERRN, außer dem täglichen Brandopfer samt seinem Trankopfer.
25Am siebenten Tag aber soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun.
¶26
Und am Tag der Erstlinge, wenn ihr das neue Speisopfer dem HERRN opfert, an eurem Wochenfest, soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun.
27Und ihr sollt dem HERRN als Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben einjährige Schafe
28samt ihrem Speisopfer: drei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zu je einem jungen Stier, zwei Zehntel zu dem Widder
29und je ein Zehntel zu je einem Schaf von den sieben Schafen,
30und einen Ziegenbock, um für euch Sühne zu schaffen.
31Das alles sollt ihr darbringen außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer. Ohne Fehler soll's sein, dazu ihre Trankopfer.
29¶1
Und am ersten Tag des siebenten Monats soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun; ein Tag des Posaunenblasens soll er für euch sein.
2Und ihr sollt als Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den HERRN: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehler,
3dazu als Speisopfer: drei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zu dem jungen Stier, zwei Zehntel zu dem Widder
4und ein Zehntel zu je einem Schaf von den sieben Schafen,
5auch einen Ziegenbock zum Sündopfer, um für euch Sühne zu schaffen,
6außer dem Brandopfer des Neumondes und seinem Speisopfer und außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und mit ihren Trankopfern, ihrer Ordnung gemäß, zum lieblichen Geruch als ein Feueropfer für den HERRN.
¶7Am zehnten Tag dieses siebenten Monats soll heilige Versammlung sein, und ihr sollt fasten und keine Arbeit an diesem Tage tun,
8sondern als Brandopfer dem HERRN zum lieblichen Geruch opfern: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehler
9mit ihren Speisopfern: drei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zu dem jungen Stier, zwei Zehntel zu dem Widder
10und ein Zehntel zu je einem der sieben Schafe,
11dazu einen Ziegenbock zum Sündopfer außer dem Sündopfer zur Sühnung und dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und mit ihren Trankopfern.
¶12Am fünfzehnten Tag des siebenten Monats soll heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun und sollt dem HERRN das Fest sieben Tage feiern 13und sollt an Brandopfern darbringen, als Feueropfer des lieblichen Geruchs für den HERRN: dreizehn junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 14samt ihrem Speisopfer: drei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zu je einem der dreizehn jungen Stiere, zwei Zehntel zu je einem der zwei Widder 15und ein Zehntel zu je einem der vierzehn Schafe, 16dazu einen Ziegenbock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. 17Am zweiten Tage: zwölf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 18mit ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den jungen Stieren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, der Ordnung gemäß, 19dazu einen Ziegenbock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und ihren Trankopfern. 20Am dritten Tage: elf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 21mit ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den jungen Stieren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, der Ordnung gemäß, 22dazu einen Bock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. 23Am vierten Tage: zehn junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 24samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den jungen Stieren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, der Ordnung gemäß, 25dazu einen Ziegenbock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. 26Am fünften Tage: neun junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 27samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den jungen Stieren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, der Ordnung gemäß, 28dazu einen Bock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. 29Am sechsten Tage: acht junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 30samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den jungen Stieren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, der Ordnung gemäß, 31dazu einen Bock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinen Trankopfern. 32Am siebenten Tage: sieben junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehler 33samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den jungen Stieren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, ihrer Ordnung gemäß, 34dazu einen Bock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. 35Am achten sollt ihr Festversammlung halten; keine Arbeit sollt ihr an diesem Tage tun 36und sollt als Brandopfer opfern, als Feueropfer des lieblichen Geruchs für den HERRN: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehler 37samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu dem jungen Stier, zu dem Widder und zu den Schafen nach ihrer Zahl, der Ordnung gemäß, 38dazu einen Bock zum Sündopfer außer dem täglichen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. 39Das alles sollt ihr dem HERRN darbringen an euren Festen, außer dem, was ihr gelobt und freiwillig gebt an Brandopfern, Speisopfern, Trankopfern und Dankopfern.
30¶1Und Mose sagte den Israeliten alles, was ihm der HERR geboten hatte.
Gesetze über die Verbindlichkeit von Gelübden
¶2Und Mose redete mit den Häuptern der Stämme Israels und sprach: Dies ist's, was der HERR geboten hat:
¶3Wenn jemand dem HERRN ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, daß er sich zu etwas verpflichten will, so soll er sein Wort nicht brechen, sondern alles tun, wie es über seine Lippen gegangen ist.
3.Mose 27,2-25; 5.Mose 23,22; Ri 11,35; Pred 5,3.4
¶4Wenn eine Frau dem HERRN ein Gelübde tut und sich zu etwas verpflichtet, solange sie im Hause ihres Vaters und ledig ist, 5und ihr Vater hört von ihrem Gelübde und ihrer Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat, und er schweigt dazu, so gelten alle ihre Gelübde, und jede Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat, soll auch gelten. 6Wenn aber ihr Vater ihr's verwehrt an dem Tage, da er's hört, so gilt das Gelübde und die Verpflichtung nicht, die sie sich auferlegt hat, und der HERR wird ihr gnädig sein, weil ihr Vater es ihr verwehrt hat.
¶7Wird sie aber eines Mannes Frau und liegt noch ein Gelübde auf ihr oder hat sie unbedacht etwas versprochen, durch das sie sich gebunden hat, 8und ihr Mann hört es und schweigt dazu an demselben Tage, so gilt ihr Gelübde und ihre Verpflichtung, die sie sich auferlegt hat. 9Wenn aber ihr Mann ihr's verwehrt an dem Tage, da er's hört, so macht er sie ihres Gelübdes ledig, das auf ihr liegt, und ihres unbedachten Versprechens, durch das sie sich gebunden hat; und der HERR wird ihr gnädig sein.
¶10Das Gelübde einer Witwe oder einer Verstoßenen, alles, was sie sich auferlegt hat, das gilt für sie.
¶11
Wenn eine Frau im Hause ihres Mannes etwas gelobt und sich mit einem Eide bindet
12und ihr Mann hört es und schweigt dazu und verwehrt es ihr nicht, so gelten alle ihre Gelübde und alles, wozu sie sich verpflichtet hat.
13Macht aber ihr Mann sie ihres Gelübdes ledig an dem Tage, da er's hört, so gilt das nicht, was über ihre Lippen gegangen ist, was sie gelobt oder wozu sie sich verpflichtet hat; denn ihr Mann hat sie ihres Gelübdes ledig gemacht, und der HERR wird ihr gnädig sein.
14Alle Gelübde und alle Eide, mit denen sie sich verpflichtet hat zu fasten, kann ihr Mann bekräftigen oder aufheben, also:
15wenn er dazu schweigt von einem Tage zum andern, so bekräftigt er alle ihre Gelübde und Verpflichtungen, die auf ihr liegen, weil er geschwiegen hat an dem Tage, da er's hörte;
16hat er's aber gehört und hebt es erst später auf, so soll er ihre Schuld tragen.
¶17Das sind die Satzungen, die der HERR dem Mose geboten hat, zwischen Mann und Frau, zwischen Vater und Tochter, solange sie noch ledig ist in ihres Vaters Hause.
31Sieg über die Midianiter und Verteilung der Beute
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach: Ü
2be
Rache für die Israeliten an den Midianitern, und danach sollst du
versammelt werden zu deinen Vätern.
3Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken.
4Aus jedem Stamm je tausend Mann sollt ihr aus allen Stämmen Israels in das Heer schicken.
5Und sie nahmen aus den Tausendschaften Israels je tausend eines Stammes, zwölftausend Mann gerüstet zum Kampf.
6Und Mose schickte sie mit Pinhas, dem Sohn des Priesters Eleasar, in den Kampf, und er hatte die heiligen Geräte und die
Kriegstrompeten bei sich.
7Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und
töteten alles, was männlich war.
8Samt diesen Erschlagenen töteten sie auch die Könige der Midianiter, nämlich
Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Auch
Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.
9Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie
10und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer.
11Und sie nahmen allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh,
12und brachten's zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Israeliten, nämlich die Gefangenen und das genommene Vieh und das geraubte Gut, ins Lager im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho.
13Und Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen, hinaus vor das Lager.
¶14Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen,
15und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?
16Siehe, haben nicht diese die Israeliten durch Bileams Rat abwendig gemacht, daß sie 
sich versündigten am HERRN durch den Baal-Peor, so daß der Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr?
17
So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind;
18aber alle Mädchen, die unberührt sind, die laßt für euch leben.
19Und lagert euch draußen vor dem Lager sieben Tage, alle, die jemand getötet oder die Erschlagene angerührt haben, daß ihr euch entsündigt am dritten und siebenten Tage samt denen, die ihr gefangengenommen habt.
20Auch alle Kleider und alles Lederzeug und alles Pelzwerk und alle hölzernen Geräte sollt ihr entsündigen.
¶21Und Eleasar, der Priester, sprach zu dem Kriegsvolk, das in den Kampf gezogen war: Dies ist das Gesetz, das der HERR dem Mose geboten hat: 22Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei 23und alles, was Feuer verträgt, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen, so wird es rein; nur daß es mit dem Reinigungswasser entsündigt werde. Aber alles, was Feuer nicht verträgt, sollt ihr durchs Wasser gehen lassen. 24Und ihr sollt eure Kleider waschen am siebenten Tage, so werdet ihr rein. Danach sollt ihr ins Lager kommen.
¶25Und der HERR redete mit Mose und sprach:
26Nimm die gesamte Beute an Menschen und Vieh, die weggeführt wurde, auf, du und der Priester Eleasar und die Häupter der Sippen der Gemeinde,
27und gib die eine Hälfte denen, die in den Kampf gezogen sind und die Schlacht geschlagen haben, und die andere Hälfte der ganzen Gemeinde. 
28Du sollst aber für den HERRN als Abgabe erheben von den Kriegsleuten, die in den Kampf gezogen waren, je eins von fünfhundert, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen.
29Von ihrer Hälfte sollst du sie erheben und dem Priester Eleasar geben als Opfergabe für den HERRN.
30Aber von der Hälfte der Israeliten sollst du je eins von fünfzig erheben, an Menschen, Rindern, Eseln und Schafen und von allem Vieh, und sollst sie den Leviten geben, die den Dienst versehen an der Wohnung des HERRN.
31Und Mose und der Priester Eleasar taten, wie der HERR es Mose geboten hatte.
¶32Und es betrug die Beute, soviel am Leben geblieben war von dem, was das Kriegsvolk erbeutet hatte, 675 000 Schafe, 3372 000 Rinder, 3461 000 Esel; 35an Menschen aber 32 000 Mädchen, die nicht von Männern berührt waren. 36Und die Hälfte, die denen gehörte, die in den Kampf gezogen waren, betrug 337 500 Schafe; 37davon waren Abgabe für den HERRN 675 Schafe. 38Desgleichen 36 000 Rinder; davon waren Abgabe für den HERRN 72. 39Desgleichen 30 500 Esel; davon waren Abgabe für den HERRN 61. 40Desgleichen 16 000 Menschen; davon waren Abgabe für den HERRN 32. 41Und Mose gab diese Abgabe als Opfergabe für den HERRN dem Priester Eleasar, wie ihm der HERR geboten hatte. 42Aber die andere Hälfte, die Mose für die Israeliten absonderte von dem Anteil der Kriegsleute, 43nämlich die Hälfte, die der Gemeinde zukam, betrug auch 337 500 Schafe, 4436 000 Rinder, 4530 500 Esel 46und 16 000 Menschen. 47Und Mose nahm von dieser Hälfte der Israeliten je eins von fünfzig, sowohl vom Vieh als von den Menschen, und gab's den Leviten, die den Dienst versahen an der Wohnung des HERRN, wie der HERR es Mose geboten hatte.
¶48Und es traten an Mose heran die Anführer der Tausendschaften des Kriegsvolks, nämlich die Hauptleute über tausend und über hundert,
49und sprachen zu ihm: Wir, deine Knechte, haben die Summe der Kriegsleute aufgenommen, die unter unserm Befehl standen, und es fehlt nicht einer.
50Darum bringen wir dem HERRN als Gabe, was jeder gefunden hat an goldenem Gerät, Ketten, Armgeschmeide, Ringen, Ohrringen und Spangen, um für uns Sühne zu schaffen vor dem HERRN.
51Und Mose samt dem Priester Eleasar nahm von ihnen das Gold, allerlei Geschmeide.
52Und alles Gold, das die Hauptleute über tausend und über hundert als Opfergabe für den HERRN darbrachten, wog 16 750 Lot.
53Aber von den Kriegsleuten hatte jeder nur für sich selber Beute gemacht.
54Und Mose und der Priester Eleasar nahmen das Gold von den Hauptleuten über tausend und über hundert und brachten es in die Stiftshütte, damit es dazu diene, daß der HERR gnädig der Israeliten gedenke.
32¶1Die Söhne Ruben und die Söhne Gad hatten sehr viel Vieh und sahen das Land Jaser und Gilead an als gute Weide für ihr Vieh 2und kamen und sprachen zu Mose und zu dem Priester Eleasar und zu den Fürsten der Gemeinde: 3Das Land Atarot, Dibon, Jaser, Nimra, Heschbon, Elale, Sibma, Nebo und Beon, 4das der HERR geschlagen hat vor der Gemeinde Israel, ist gut zur Weide, und wir, deine Knechte, haben Vieh. 5Und sie sprachen weiter: Haben wir Gnade vor dir gefunden, so gib dies Land deinen Knechten zu eigen und laß uns nicht über den Jordan ziehen.
¶6Mose sprach zu ihnen: Eure Brüder sollen in den Kampf ziehen, und ihr wollt hier bleiben?
7Warum macht ihr die Herzen der Israeliten abwendig, daß sie nicht hinüberziehen in das Land, das ihnen der HERR geben wird?
8So machten es auch eure Väter,
als ich sie aussandte von Kadesch-Barnea, um das Land zu erkunden;
9und als sie hinaufgekommen waren bis an den Bach Eschkol und das Land sahen, machten sie das Herz der Israeliten abwendig, daß sie nicht in das Land wollten, das ihnen der HERR geben wollte.
10Und des HERRN Zorn entbrannte zur selben Zeit, und er schwor:
11Wahrlich, 
diese Leute, die aus Ägypten gezogen sind, von zwanzig Jahren an und darüber, sollen das Land nicht sehen, das ich Abraham, Isaak und Jakob zu geben geschworen habe, weil sie mir nicht treu nachgefolgt sind,
12ausgenommen 
Kaleb, der Sohn Jefunnes, des Kenasiters, und Josua, der Sohn Nuns; denn sie sind dem HERRN treu nachgefolgt.
13So entbrannte des HERRN Zorn über Israel, und er ließ sie hin und her in der Wüste ziehen vierzig Jahre, bis es zu Ende war mit dem ganzen Geschlecht, das übelgetan hatte vor dem HERRN.
14Und siehe, ihr seid aufgetreten an eurer Väter Statt, damit die Sünder immer mehr werden und auch ihr den Zorn und Grimm des HERRN gegen Israel noch vermehrt.
15Denn wenn ihr euch von ihm wendet, so wird er das Volk noch länger in der Wüste lassen, und ihr werdet's ganz zugrunde richten.
¶16Da traten sie heran und sprachen: Wir wollen nur Schafhürden hier bauen für unser Vieh und Städte für unsere Kinder;
17wir aber wollen gerüstet vor Israel einherziehen, bis wir sie an ihren Ort gebracht haben. Unsere Kinder aber sollen in den festen Städten bleiben um der Bewohner des Landes willen.
18Wir wollen nicht heimkehren, bis von den Israeliten ein jeder sein Erbe eingenommen hat.
19Denn wir wollen nicht mit ihnen erben jenseits des Jordans, sondern
unser Erbteil soll uns diesseits des Jordans nach Osten hin zufallen.
¶20Mose sprach zu ihnen: Wenn ihr das tun wollt, so
rüstet euch zum Kampf vor dem HERRN.
21Wer unter euch gerüstet ist, der ziehe über den Jordan vor dem HERRN, bis er seine Feinde vertreibe vor sich her
22und das Land untertan werde vor dem HERRN. Danach dürft ihr umkehren und werdet ohne Schuld sein vor dem HERRN und vor Israel und sollt dies Land zu eigen haben vor dem HERRN.
23Wenn ihr das aber nicht tun wollt, siehe, so werdet ihr euch an dem HERRN versündigen und werdet eure Sünde erkennen, wenn sie euch treffen wird.
24So baut nun Städte für eure Kinder und Hürden für euer Vieh und tut, was ihr gesagt habt.
¶25Die Söhne Gad und die Söhne Ruben sprachen zu Mose: Deine Knechte werden tun, wie mein Herr geboten hat. 26Unsere Kinder und Frauen, unsere Habe und all unser Vieh sollen in den Städten Gileads bleiben; 27wir aber, deine Knechte, wollen alle gerüstet zum Heer in den Kampf ziehen vor dem HERRN, wie mein Herr gesagt hat.
¶28Da gebot Mose ihretwegen dem Priester Eleasar und Josua, dem Sohn Nuns, und den Häuptern der Sippen unter den Stämmen Israels 29und sprach zu ihnen: Wenn die Söhne Gad und die Söhne Ruben mit euch über den Jordan ziehen, alle gerüstet zum Kampf vor dem HERRN, und das Land euch untertan ist, so gebt ihnen das Land Gilead zu eigen. 30Ziehen sie aber nicht gerüstet mit euch hinüber, so sollen sie mit euch erben im Lande Kanaan. 31Die Söhne Gad und die Söhne Ruben antworteten und sprachen: Wie der HERR redet zu deinen Knechten, so wollen wir tun. 32Wir wollen gerüstet hinüberziehen vor dem HERRN ins Land Kanaan und unser Erbgut besitzen diesseits des Jordans.
¶33Also gab Mose den Söhnen Gad und den Söhnen Ruben und dem halben Stamm Manasses, des Sohnes Josefs, das Königreich Sihons, des Königs der Amoriter, und das Königreich Ogs, des Königs von Baschan, das Land samt den Städten ringsumher mit ihrem ganzen Gebiet.
34Und die Söhne Gad bauten Dibon, Atarot, Aroër,
35Atrot-Schofan, Jaser, Jogboha,
36Bet-Nimra und Bet-Haram, feste Städte und Schafhürden.
37Die Söhne Ruben bauten Heschbon, Elale, Kirjatajim,
38Nebo, Baal-Meon und Sibma und gaben den Städten, die sie bauten, ihre bisherigen Namen.
¶39Und die Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, gingen nach Gilead und eroberten es und vertrieben die Amoriter, die darin waren.
40Da gab Mose dem Machir, dem Sohn Manasses, Gilead, und er wohnte darin.
41Jaīr aber, der Sohn Manasses, ging hin und eroberte ihre Dörfer und nannte sie „Dörfer Jaiërs“. 
42Nobach ging hin und eroberte Kenat mit seinen Ortschaften und nannte es Nobach nach seinem Namen.
33Verzeichnis der Lagerplätze beim Wüstenzug
¶1Dies sind die Lagerplätze der Israeliten, als sie aus Ägypten gezogen sind mit ihrem Heer unter Mose und Aaron.
2Und Mose schrieb auf nach dem Befehl des HERRN ihre Wanderungen nach ihren Lagerplätzen. Dies sind ihre Lagerplätze auf ihren Wanderungen:
¶3Sie zogen aus von
Ramses am fünfzehnten Tag des
ersten Monats, dem zweiten Tage des Passa, durch
eine starke Hand, daß es alle Ägypter sahen,
4als sie eben die Erstgeburt begruben, die der HERR unter ihnen geschlagen hatte; denn der HERR hatte 
an ihren Göttern Gericht geübt.
5Als sie von Ramses auszogen, lagerten sie sich in Sukkot
6und zogen aus von Sukkot und lagerten sich in Etam, das am Rande der Wüste liegt.
7Von Etam zogen sie aus und blieben in Pi-Hahirot, das vor Baal-Zefon liegt, und lagerten sich vor Migdol.
8Von Pi-Hahirot zogen sie aus und
gingen mitten durchs Meer in die Wüste und zogen drei Tagereisen in der Wüste Etam und lagerten sich in
Mara.
9Von Mara zogen sie aus und kamen nach Elim; da waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmen, und sie lagerten sich dort.
10Von Elim zogen sie aus und lagerten sich am Schilfmeer.
11Vom Schilfmeer zogen sie aus und lagerten sich in der Wüste Sin.
12Von der Wüste Sin zogen sie aus und lagerten sich in Dofka.
13Von Dofka zogen sie aus und lagerten sich in Alusch.
14Von Alusch zogen sie aus und lagerten sich in Rafidim; dort hatte das Volk kein Wasser zu trinken.
15Von Rafidim zogen sie aus und lagerten sich in der
Wüste Sinai.
16
Von der Wüste Sinai zogen sie aus und lagerten sich bei den Lustgräbern.
17Von den Lustgräbern zogen sie aus und lagerten sich in Hazerot.
18Von Hazerot zogen sie aus und lagerten sich in Ritma.
19Von Ritma zogen sie aus und lagerten sich in Rimmon-Perez.
20Von Rimmon-Perez zogen sie aus und lagerten sich in Libna.
21Von Libna zogen sie aus und lagerten sich in Rissa.
22Von Rissa zogen sie aus und lagerten sich in Kehelata.
23Von Kehelata zogen sie aus und lagerten sich im Gebirge Schefer.
24Vom Gebirge Schefer zogen sie aus und lagerten sich in Harada.
25Von Harada zogen sie aus und lagerten sich in Makhelot.
26Von Makhelot zogen sie aus und lagerten sich in Tahat.
27Von Tahat zogen sie aus und lagerten sich in Tarach.
28Von Tarach zogen sie aus und lagerten sich in Mitka.
29Von Mitka zogen sie aus und lagerten sich in Haschmona.
30Von Haschmona zogen sie aus und lagerten sich in Moserot.
31
Von Moserot zogen sie aus und lagerten sich in Bene-Jaakan.
32Von Bene-Jaakan zogen sie aus und lagerten sich in Hor-Gidgad.
33Von Hor-Gidgad zogen sie aus und lagerten sich in Jotbata.
34Von Jotbata zogen sie aus und lagerten sich in Abrona.
35Von Abrona zogen sie aus und lagerten sich in 
Ezjon-Geber.
36Von Ezjon-Geber zogen sie aus und lagerten sich in der
Wüste Zin, das ist Kadesch.
37
Von Kadesch zogen sie aus und lagerten sich an dem Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom.
38Da ging der Priester Aaron auf den Berg Hor nach dem Befehl des HERRN und starb dort im vierzigsten Jahr des Auszugs der Israeliten aus Ägyptenland am ersten Tag des fünften Monats,
39als er hundertdreiundzwanzig Jahre alt war.
¶40Und der König der Kanaaniter zu Arad, der da wohnte im Süden des Landes Kanaan, hörte, daß die Israeliten kamen.
41Und von dem Berge Hor zogen sie aus und lagerten sich in Zalmona.
42Von Zalmona zogen sie aus und lagerten sich in Punon.
43
Von Punon zogen sie aus und lagerten sich in Obot.
44Von Obot zogen sie aus und lagerten sich in Ije-Abarim, im Gebiet der Moabiter.
45Von Ije-Abarim zogen sie aus und lagerten sich in
Dibon-Gad.
46Von Dibon-Gad zogen sie aus und lagerten sich in Almon-Diblatajim.
47Von Almon-Diblatajim zogen sie aus und lagerten sich in dem Gebirge Abarim östlich vom Nebo.
48Von dem Gebirge Abarim zogen sie aus und lagerten sich im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho. 
49Sie lagerten sich aber am Jordan von Bet-Jeschimot bis Abel-Schittim im Jordantal der Moabiter.
Befehl zur Vertreibung der Kanaaniter
¶50Und der HERR redete mit Mose im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho und sprach:
51
Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan gegangen seid in das Land Kanaan,
52so sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor euch her und alle ihre Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhen vertilgen
53und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, daß ihr's in Besitz nehmt.
54Und ihr sollt das Land austeilen durchs Los unter eure Geschlechter. Dem Geschlecht, das groß ist, sollt ihr ein großes Erbe geben, und dem, das klein ist, sollt ihr ein kleines Erbe geben. Worauf das Los für jeden fällt, das soll er haben. Nach den Stämmen eurer Väter sollt ihr's austeilen.
55Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übriglaßt, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt. 
56So wird's dann geschehen, daß ich euch tun werde, wie ich gedachte, ihnen zu tun.
34Die Grenzen des Landes Kanaan
¶1Und der HERR redete mit Mose und sprach:
2
Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, so soll das Land, das euch als Erbteil zufällt, das Land Kanaan sein
nach diesen Grenzen:
3
Der Südzipfel eures Gebietes soll sich erstrecken von der Wüste Zin an Edom entlang. Eure Grenze im Süden soll ausgehen vom Ende des Salzmeers, das im Osten liegt.
4Und sie soll südlich vom Skorpionensteig sich hinaufziehen und hinübergehen nach Zin und weitergehen südlich von Kadesch-Barnea und gelangen nach Hazar- Addar und hinübergehen nach Azmon
5und sich von Azmon ziehen an den Bach Ägyptens, und ihr Ende sei an dem Meer.
¶6Aber die Grenze nach Westen zu soll sein das große Meer und seine Küste. Das sei eure Grenze nach Westen. 7Die Grenze nach Norden zu soll diese sein: Ihr sollt sie ziehen von dem großen Meer bis an den Berg Hor 8und von dem Berge Hor bis dahin, wo es nach Hamat geht, daß die Grenze weitergehe bei Zedad 9und auslaufe nach Sifron, und ihr Ende sei bei Hazar-Enan. Das sei eure Grenze nach Norden.
¶10Und ihr sollt die Grenze nach Osten ziehen von Hazar-Enan nach Schefam, 11und die Grenze gehe herab von Schefam nach Ribla östlich von Ajin. Danach gehe sie herab und ziehe sich hin längs der Höhen östlich vom See Kinneret 12und komme herab an den Jordan, daß ihr Ende sei das Salzmeer. Das sei euer Land mit seiner Grenze ringsumher.
¶13Und Mose gebot den Israeliten: Das ist das Land, das ihr durchs Los unter euch teilen sollt, wie der HERR geboten hat, es den neun Stämmen und dem halben Stamm zu geben.
14Denn der Stamm der Söhne Ruben nach seinen Sippen und der Stamm der Söhne Gad nach seinen Sippen und der halbe Stamm Manasse haben ihr Erbteil bekommen.
15Die zwei Stämme und der halbe Stamm haben schon ihr Erbteil diesseits des Jordans gegenüber Jericho nach Osten zu.
Namen der Männer, die das Land austeilen sollen
¶16Und der HERR redete mit Mose und sprach:
17Dies sind die Namen der Männer, die das Land unter euch austeilen sollen: der Priester
Eleasar und Josua, der Sohn Nuns.
18Dazu sollt ihr nehmen von einem jeden Stamm einen Fürsten, um das Land auszuteilen.
19Und dies sind die Namen der Männer:
Kaleb, der Sohn Jefunnes, vom Stamm Juda;
20Schemuël, der Sohn Ammihuds, vom Stamm Simeon;
21Elidad, der Sohn Kislons, vom Stamm Benjamin;
22Bukki, der Sohn Joglis, Fürst des Stammes der Söhne Dan;
23Hannīl, der Sohn Efods, Fürst des Stammes der Söhne Manasse, von den Söhnen Josef;
24Kemuël, der Sohn Schiftans, Fürst des Stammes der Söhne Ephraim;
25Elizafan, der Sohn Parnachs, Fürst des Stammes der Söhne Sebulon;
26Paltīl, der Sohn Asans, Fürst des Stammes der Söhne Issachar;
27Ahihud, der Sohn Schelomis, Fürst des Stammes der Söhne Asser;
28Pedahel, der Sohn Ammihuds, Fürst des Stammes der Söhne Naftali.
29Das sind die, denen der HERR gebot, daß sie den Israeliten das Erbe austeilten im Lande Kanaan.
35Von den Städten der Leviten und den Freistädten
¶1
Und der HERR redete mit Mose im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho und sprach:
2Gebiete den Israeliten, daß sie von ihren Erbteilen den Leviten Städte zur Wohnung geben. Auch Weideland um die Städte her sollt ihr den Leviten geben, 
3daß sie in den Städten wohnen und auf den Weiden ihr Vieh und ihre Herden und alle ihre Tiere haben.
4Das Weideland aber vor den Städten, die ihr den Leviten gebt, soll sich tausend Ellen weit draußen um die Stadtmauer herum erstrecken.
5So sollt ihr nun abmessen außerhalb der Stadt auf der Seite nach Osten zweitausend Ellen und auf der Seite nach Süden zweitausend Ellen und auf der Seite nach Westen zweitausend Ellen und auf der Seite nach Norden zweitausend Ellen, daß die Stadt in der Mitte sei. Das soll ihnen als Weide bei den Städten gehören.
¶6Und von den Städten, die ihr den Leviten geben werdet, sollt ihr sechs zu Freistädten bestimmen, damit
dahin fliehen kann, wer einen Totschlag getan hat. Dazu aber sollt ihr noch zweiundvierzig Städte geben,
7daß alle Städte, die ihr den Leviten gebt, seien achtundvierzig mit ihrem Weideland.
8
Ihr sollt mehr geben an Städten vom Besitz derer, die viel besitzen unter den Israeliten, und weniger vom Besitz derer, die wenig besitzen; ein jeder soll nach seinem Erbteil, das ihm zugeteilt wird, den Leviten Städte geben.
¶9

Und der HERR redete mit Mose und sprach:
10Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan ins Land Kanaan kommt,
11sollt ihr Städte auswählen, daß sie für euch Freistädte seien, wohin fliehen soll, wer einen Totschlag aus Versehen tut.
12Und es sollen unter euch diese Städte eine Zuflucht sein vor dem Bluträcher, daß der nicht sterben muß, der einen Totschlag getan hat, bis er vor der Gemeinde vor Gericht gestanden hat.
13Und die Städte, die ihr zu Freistädten bestimmt, sollen sechs sein.
14Drei sollt ihr bestimmen diesseits des Jordans und drei im Lande Kanaan.
15Das sind die sechs Freistädte für die Israeliten und für die Fremdlinge und die Beisassen unter euch, damit dahin fliehen kann, wer einen Totschlag getan hat aus Versehen.
Gesetze über Mord und über Totschlag(vgl. 5. Mose 19,4-13)
¶16Wer jemand mit einem Eisen schlägt, daß er stirbt, der ist ein Mörder und soll des Todes sterben.
17Wirft er ihn mit einem Stein, mit dem jemand getötet werden kann, daß er daran stirbt, so ist er ein Mörder und soll des Todes sterben.
18Schlägt er ihn mit einem Holz, mit dem jemand totgeschlagen werden kann, daß er stirbt, so ist er ein Mörder und soll des Todes sterben.
19Der Bluträcher soll den Mörder zum Tode bringen; wo er ihm begegnet, soll er ihn töten.
20Stößt er jemand aus Haß oder wirft er etwas auf ihn mit Hinterlist, daß er stirbt,
21oder schlägt er ihn aus Feindschaft mit seiner Hand, daß er stirbt, so soll der des Todes sterben, der ihn geschlagen hat; er ist ein Mörder. Der Bluträcher soll ihn zum Tode bringen, wo er ihm begegnet.
¶22Wenn er ihn aber aus Versehen stößt ohne Feindschaft oder wirft irgend etwas auf ihn ohne Absicht
23oder wirft irgendeinen Stein auf ihn, woran man sterben kann, aber er hat's nicht gesehen, so daß jener stirbt, und er ist nicht sein Feind, hat ihm auch nichts Böses antun wollen,
24so soll die Gemeinde richten zwischen dem, der geschlagen hat, und dem Bluträcher nach diesen Rechtsordnungen.
25Und die Gemeinde soll den Totschläger erretten aus der Hand des Bluträchers und soll ihn zurückbringen lassen zu der Freistadt, dahin er geflohen war. Und er soll dort bleiben, bis der Hohepriester stirbt, den man
mit dem heiligen Öl gesalbt hat.
26Geht aber der Totschläger über die Grenze seiner Freistadt, in die er geflohen ist,
27und der Bluträcher findet ihn außerhalb der Grenze seiner Freistadt und schlägt ihn tot, so soll er des Bluts nicht schuldig sein.
28Denn er sollte in seiner Freistadt bleiben bis zum Tod des Hohenpriesters und nach dem Tod des Hohenpriesters in das Land seines Erbbesitzes zurückkehren.
29Das soll euch Gesetz und Recht für immer sein, überall, wo ihr wohnt.
¶30Wer einen Menschen erschlägt, den soll man töten auf den Mund von Zeugen hin. 
Ein einzelner Zeuge aber soll keine Aussage machen, um einen Menschen zum Tode zu bringen.
31Und ihr sollt kein
Sühnegeld nehmen für das Leben des Mörders; denn er ist des Todes schuldig und soll des Todes sterben.
32Und ihr sollt kein Sühnegeld nehmen für den, der zur Freistadt geflohen ist, daß er zurückkehren darf, um im Lande zu wohnen, bis der Priester stirbt.
33Und schändet das Land nicht, darin ihr wohnt; denn wer des Blutes schuldig ist, der schändet das Land, und das Land kann nicht entsühnt werden vom Blut, das darin vergossen wird, außer durch das Blut dessen, der es vergossen hat.
34
Macht das Land nicht unrein, darin ihr wohnt, darin auch ich wohne; denn ich bin der HERR, der
mitten unter den Israeliten wohnt.
36¶1Und die Häupter der Sippen der Söhne Gileads, des Sohnes Machirs, der Manasses Sohn war, von den Geschlechtern der Söhne Josef, traten heran und redeten vor Mose und vor den Fürsten, den Häuptern der Sippen Israels,
2und sprachen: Der HERR hat geboten unserm Herrn, daß man das Land den Israeliten durch das
Los zum Erbteil geben sollte. Auch wurde ihm geboten von dem HERRN, daß man das Erbteil Zelofhads, unseres Bruders, seinen Töchtern geben soll.
3Wenn diese jemand aus den Stämmen Israels zur Frau nimmt, so wird das Erbteil unserer Väter weniger werden, und so viel sie haben, wird zu dem Erbteil des Stammes kommen, in den sie einheiraten; also wird das Los unseres Erbteils verringert.
4Wenn denn nun das
Erlaßjahr der Israeliten kommt, so wird ihr Erbteil zu dem Erbteil des Stammes kommen, in den sie eingeheiratet haben; also wird das Erbteil des Stammes unserer Väter um das verringert, was sie haben.
¶5Mose gebot den Israeliten nach dem Befehl des HERRN und sprach: Der Stamm der Söhne Josef hat recht geredet. 6Dies ist's, was der HERR gebietet über die Töchter Zelofhads: Laß sie heiraten, wie es ihnen gefällt; nur sollen sie heiraten in ein Geschlecht aus dem Stamm ihres Vaters, 7damit nicht die Erbteile der Israeliten von einem Stamm an den andern fallen; denn ein jeder unter den Israeliten soll festhalten an dem Erbe des Stammes seiner Väter. 8Und alle Töchter, die Erbteil erlangen unter den Stämmen Israels, sollen heiraten einen von dem Geschlecht des Stammes ihres Vaters, damit ein jeder unter den Israeliten das Erbe seiner Väter behalte 9und nicht ein Erbteil von einem Stamm an den andern falle, sondern ein jeder soll festhalten an seinem Erbe unter den Stämmen Israels.
¶10Wie der HERR es Mose geboten hatte, so taten die Töchter Zelofhads,
11
Machla, Tirza, Hogla, Milka und Noa, und heirateten die Söhne ihrer Oheime
12aus dem Geschlecht der Söhne Manasses, des Sohnes Josefs. Also blieb ihr Erbteil bei dem Stamm des Geschlechts ihres Vaters.
¶13Das sind die Gebote und Rechte, die der HERR durch Mose den Israeliten gebot im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho.